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#17799 Flugradar für Airlinesim

Posted by nine7 on 01.07.2012 - 22:10

!!!! Neue Version!!!!

Version 3.9b
Für Menschen mit Formatierungsproblemen (siehe am Ende des Post).

Version 3.9
Großer Fehler gefunden und gefixt.

Version 3.8
Bugfix

Version 3.7
NEW: Es wird keine Airportliste mehr gebraucht (wird jetzt online aktualisiert).


Hier nach etwas Wartezeit den Flugradar für Airlinesim:

1. flightplan.txt und die jar-Datei werden in einen beliebigen Ordner entpackt.
Wichtig ist, dass die jar richtig erkannt wird.

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2. jar ausführen

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3. "calculate position" drücken

4. "draw active flights" drücken

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5. farben aussuchen und "go" drücken

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Oben links können die unterschiedlichen Karten ausgesucht werden. Oben rechts ("1000") kann die Berechungszeiten hochgestellt werden ("200", "500"), siehe Anhang.

5. start drücken
6. freuen ;-)

Wenn man selbst ein Flugplan benutzen will, einfach wie in der Vorlage den Flugplan in UTC zeit reinkopieren. Bis zu 5 Airlines werden
akzepiert.

Sollte man Fehler finden, hier einfach schreiben.
Wenn mans mag bitte liken, dann gibts vielleicht auch neue Features ;)

ACHTUNG:
Große Airlines mit mehr als 300 Flugzeuge brauchen einiges an Rechenleistung. Sollte es zu größeren Verzögerungen bei den Berechnungen
kommen, die Einstellung im Screenshot ändern (auf 200).



Version 3.9b
- die Formatierung des angehängten Flugplans wird jetzt unterstützt.

ACHTUNG:

Entweder oder, bedeutet: Standardformatierung ist Version 3.9
Die Formatierung ohne Tabs ist 3.9b

Also für 3.9:
Abakan (ABA)
Flight 	Frequenz 	Abflug 	Ankunft 	Typ 	Betreiber 	Anmerkungen 	Gültigkeit
nach Novosibirsk (OVB)
TAI 195 	1234567 	02:17 	03:28 	CR2 	Air Taiga Siberia 		
Anadyr (DYR)
Flight 	Frequenz 	Abflug 	Ankunft 	Typ 	Betreiber 	Anmerkungen 	Gültigkeit
nach Khabarovsk (KHV)
TAI 2291 	1234567 	07:49 	11:56 	CR7 	Air Taiga Siberia

Für 3.9b:

Aalborg (AAL)  
Flight Frequenz Abflug Ankunft Typ Betreiber Anmerkungen Gültigkeit 
nach Oslo Gardermoen (OSL)  
FO 480 1234567 04:22 05:24 DH4 Fly OSL   
FO 430 1_34_67 08:55 09:57 DH4 Fly OSL


mfg

Attached Files




#100379 Supposed to be so easy ...

Posted by sk on 12.06.2017 - 07:27

... but it ain't at all.

 

AirlineSim has been and will always be something special for me.

I look back to a lot of great years and don't want to miss all the experiences I made and the people I met in this time. But having a new exciting and challenging job, an aging dog, time intensive other voluntary work and still have to recover from a knee-surgery, I had to realise that I don't have the time to do this all. And there are no signs, the time budget is going to increase in the future. If so, I would be glad to turn back again.

 

I decided that it is not fair, to have - even on only 2 game worlds and not very large - my airlines running for free anymore and blocking therewith somehow rare ressources. So I decided to delete all my enterprises on all gameworlds. So some more space in ... oh no - you have to find out yourself :)

 

I have to thank from my deepest heart all guys (and girls) envolved currently or at any time before in AirlineSim. And not only on the team/supporter site - also on the player site. As there were so many individual helping hands, I don't want to start thanking name by name as I can only forget someone. So everybody who had worked with me together over the years should be named here.

 

I'm happy to see, that AirineSim is not a short living project like many others on the internet. More or less it has a solid player base over the years and is getting better and better. I'm curious how this all will develope in the future and I'm pretty sure to have a visit in the future again.

 

So for now - it remains to say "Thank you all, good bye and many happy virtual landings!

 

 




#12826 Tripreport - Exotenjagd und Kultur in Kuba, Mexiko, Bahamas

Posted by volga on 10.04.2012 - 18:17

Hallo und herzlich Willkommen zu einer Reise in wärmere Gefilde.

Genauer gesagt nach Kuba, Mexiko und auf die Bahamas. Ich versuche ja eigentlich im Urlaub alles miteinander zu kombinieren - schöne/seltene Flugzeugtypen, kulturell sehenswerte Orte und nebenbei ein wenig Entspannung, das bietet sich natürlich in der Karibik besonders an. Den Bericht habe ich mal in zwei Teile geteilt, da er ansonsten zu umfangreich würde, erstmal also nur der Teil von Santiago bis Mexiko - Havanna und die Bahamas kommen dann später.

Nach einem relativ leeren aber ansonsten wenig aufregendem Flug in der D-ACNE CR9 von Düsseldorf nach Madrid betraten wir das Terminal, an dem Cubana abflog und wunderten uns zunächst über die Menschenmassen dort. Ganze 3 Stunden vor Abflug standen sicherlich schon 150 Leute vor uns am Schalter, alle mit riesigem Gepäck.

Da Kuba noch immer dem unschönen US-Embargo unterliegt, sind viele Gegenstände des täglichen Lebens dort nicht verfügbar, und so sind die Koffermassen an jedem Cubana-Checkin Schalter im Ausland den wir besucht haben in etwa ähnlich: Von Flachbildfernsehern über Mopedreifen, Gepäckwagen über Gepäckwagen, bis man sich fragt, wie sowas alles in den Frachtraum passen soll, und leichten Anflug an Panik bekommt, ob denn der eigene Koffer überhaupt mit hineinpasst. Nach über einer Stunde anstehen klappte es dann doch. Vorher hat uns noch ein Pärchen gefragt, ob wir nicht einen Koffer für sie aufgeben und durch den Zoll nehmen könnten, weil Einheimische wohl weniger Gepäck ins Land einführen dürfen als Touristen, das haben wir allerdings ablehnen müssen, auch wenn sie sehr vertrauenswürdig aussahen, schließlich möchte ich keine Bekanntschaft mit einem kubanischen Gefängnis machen.

Und hier kommt das Prachtexemplar:

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Die Maschine von MAD nach Santiago de Cuba war fast ausgebucht, nur im hinteren Teil der Kabine waren noch 2 Reihen frei, wohin wir uns aus Platzgründen auch gleich begaben, so hatten wir immerhin eine 3er Bank zu zweit für uns alleine.

Die Kabine an sich wirkt außerordentlich geräumig, da der Durchmesser recht groß ist, und in der Mitte keine Overhead-Bins angebracht sind

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Take-Off mit schönem Schatten der Maschine

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Ich muss sagen, dass ich bisher noch nie ein so leises Langstreckenflugzeug gesehen habe. Selbst im hinteren Teil der Kabine ist die IL96 deutlich leiser als 747, 767, 777, A330 und alle anderen Flugzeuge, die ich bisher hatte - höchstens der 343 kommt da annähernd ran. Hätte ich nicht gedacht, schade eigentlich, dass sie so wenig verbreitet ist. Die IL96 hatte sogar vor Start und Landung eine Nosegear Camera über die Flatscreens laufen :shock:

Damit nicht wieder gemeckert wird: Essen

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War ganz ok, nur der Mayo-Salat mit Kraut hätte lieber Krautsalat mit etwas Mayo sein dürfen. Der Service von Cubana war so naja, das Essen und der Snack vor der Landung waren ok, es gab auch Bier und Cuba Libre zum Essen, zwischendurch gabs aber auch mal 4 Stunden gar keine Getränke, oder man musste sie sich in der Galley holen, wo man dann verwundert angeguckt wurde. Später machte dann hinten ein Stand auf, bei dem man Bier und Cuba Libre kaufen konnte, manche Kubaner haben auch im Duty Free ganze Rumflaschen gekauft und im Gruppen geleert, sodass dann gegen Ende sicher 30 Leute in der Kabine in einer illusteren Runde herumstanden. Naja, wenn auch schon kein IFE gibt, schafft man sich eben welches.

Nach 9:50 Flug, was für mich in der Kiste aus Platzgründen doch etwas viel war, landeten wir in Santiago de Cuba. Im Kofferbereich rannten Hunde aufgebracht über das Gepäckband und beschnüffelten jeden Koffer - sehr gut erzogen. Die Einreise ging ziemlich schnell, weil wir den hinteren Ausgang der IL96 nahmen und nach einem kurzen Fußweg neben Mordslärm durch die APU recht weit vorne an den Schaltern standen.

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Zur Zeit unseres Besuches war auch der Papst dort auf einer Rundreise, um sein übliches Gewäsch loszuwerden, von wegen "der Kommunismus ist nicht mehr Zeitgemäß, Kuba sollte sich der Kirche öffnen...." Na an Fidels stelle hätte ich ihn mal gefragt, wie Zeitgemäß denn sein Saftladen im Vergleich ist, aber bevor ich mich hier in Diskussionen verstricke, lieber weiter im Text mit der Aussicht aus unserem Hotel. Eben wegen dem Papbstbesuch waren die Hotels fast alle ausgebucht oder teuer, nur über logitravel habe ich eines der besten Hotels - das Melia Santiago - noch recht günstig bekommen.

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Erste Runde durch die Stadt:

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Die Innenstadt von Santiago ist ganz nett - bietet zwar keine Super Highlights, aber zum Bekanntmachen mit dem Land und um nochmal 2-3 Stunden in der IL96 zu sparen, war es schon nicht schlecht, dort ausgestiegen zu sein.

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Hauptplatz von Santiago mit der Kirche, in der auch Benedetto zu Gast war. (Sorry für das Gegenlicht)

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Bacardi-Museum:
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Highlight außerhalb der Innenstadt ist das Castillo del Morro, eine alte Festung, die an der Küste die Einfahrt nach Santiago bewacht hat.
Ein Besuch lohnt auf jeden Fall

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Liegt auch direkt in der Einflugschneise von SCU, als wir dort waren kam eine 737 und eine AN2 dort vorbei. Viele Mitarbeiter arbeiten dort, eine hat uns um einen Kugelschreiber für ihren Sohn gebeten - diese sind auf Kuba wohl ziemliche Mangelware. Sollte ich nochmal dort hinreisen, nehme ich einen ganzen Haufen mit, von irgendwelchen Hotels und anderen Unternehmen, die zu hunderten als Werbegeschenke im Keller liegen.

Landschaftlich ist die Umgebung der Festung auch recht hübsch.

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Museum im Inneren:

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Hmm das Kraftwerk sieht irgendwie ungesund aus... naja
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Noch eine Runde durch die Stadt:
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Thema Fortbewegungsmittel: Auf Kuba fahren aufgrund des US Embargos ja noch allerhand uralte Fahrzeuge, sowohl amerikanische aus der Zeit vor dem Embargo (50er Jahre) als auch sowjetische Ladas. Als Taxen sind wir sowohl des öfteren mit Ladas, als auch mit Amischlitten und neueren Hyundais oder Peugeots gefahren, allesamt in ziemlich runtergekommenem Zustand, mehreren Hundertausend Kilometern auf der Uhr, ohne Gurte, teilweise ohne Fensterhebel oder Türgriffe - aber man kommt ans Ziel. Als Busse fuhren in Santiago alte LKWs, die ein wenig für den Passagiertransport umgerüstet wurden:

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Teilweise unglaublich laut, ohne Schalldämpfer und mit riesigen Rußwolken stampfen sie durch die Städte. Naja, was bleibt ihnen auch anderes übrig, wenn sie keinen modernen kaufen können oder dürfen. Mit ausländischen Devisen - also Peso Convertible, die es gegen Euro zu tauschen gibt, kann man auf Kuba so ziemlich alles kaufen, was man für einen Aufenthalt braucht, sogar Coca Cola aus Mexiko. Wenn man als Einheimischer nur die Landeswährung Peso zur Verfügung hat, sieht es schlecht aus, und man ist auf das angewiesen, was einem die Regierung bereitstellt. Kuba ist aufgrund notwendiger Lebensmittelimporte in Milliardenhöhe auf ausländische Devisen durch den Tourismus dringend angewiesen.

Nach 2 Tagen ging es dann weiter nach Havanna, bis zuletzt war uns nicht so ganz klar, was denn auf der Strecke überhaupt fliegen würde, da die gute alte YAK-42 kurz vorher ausgemustert wurde. Es war letztlich eine 737-400 der spanischen Calima Airways in all white mit gemischter Crew. Übrigens auch randvoll und in Folterbestuhlung.

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Trotzdem ein schöner Flug:

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Und bei etwas schlechterem Wetter in Havanna dann die Landung:

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Während unserer Reise haben wir alle 4 Terminals in Havanna ausprobiert, das Terminal 1 für Inlandsflüge, das Terminal 2 für Florida und Bahamas, das Terminal 3 für alle sonstigen internationalen Flüge, und das Terminal von Aerocaribbean.

Hier ein Blick auf das T1: Deutlich kleiner als das große internationale T3, dafür muss man aber auch keine 25 CUC an Airport Tax berappen, die auf allen internationalen Flügen fällig werden.

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Neben uns stand eine ATR72 der Aerocaribbean:

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Da der Tag so ziemlich ein reiner Transit-Tag war, haben wir das Melia Hotel Havanna gewählt, welches außerhalb des Zentrums liegt, und vom Flughafen relativ schnell erreichbar ist (wobei auch das gut 15-20km entfernt liegt, das Stadtzentrum vom Flughafen hingegen ca. 25km). Viel gemacht haben wir nichtmehr, nur der Pool lud ein, eine Runde zu schwimmen.

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Auf dem Weg zu einem Supermarkt in der Nähe, habe ich mich mal ein paar Minuten an die Straße gestellt, und vorbeifahrende Autos fotografiert... die Ausbeute übersteigt in wenigen Minuten so manches Oldtimer-Treffen in Deutschland.
z.B.

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(Der Kasten im Hintergrund ist das Hotel. Eigentlich ein recht gutes, riesiges Frühstücksbuffet, netter Pool und großer Innenhof)

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Havanna selbst stand dann später auf der Liste, zunächst ging es erstmal nach Mexiko um Maya-Ruinen zu besichtigen. Auf dem Flug von Havanna nach Cancun kam diese TU-204-100 zum Einsatz, für mich auch ein Erstflug: (Man vergebe mir die abgeschnittenen Teile, leider waren dort Fensterrahmen und Masten im Weg)

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Auch von der TU204 war ich positiv überrascht - recht modern, leise und bequem:

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Der Flug nach Cancun dauerte nur ca. 50 Minuten, auch dieser war randvoll. Viele US-Amerikaner nutzen wohl den Umweg über Mexiko, um ein paar Tage "unbemerkt" nach Kuba zu kommen. Eigentlich waren alle Cubana Flüge ausgebucht oder fast ausgebucht, die wir in der Zeit genutzt haben, so schlecht kann es also nicht laufen. Selbst Inlandsflüge auf irgendwelche Inseln, aber dazu später.

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In Cancun erstmal einen Mietwagen abgeholt - diesen VW Clasico - der alte VW Jetta der unter diesem Namen in Mexiko weitergebaut wird. Es gibt zwar auch die üblichen dicken Ami-SUVs, aber bei der Fahrt durch den Dschungel muss man ja nicht mehr Aufsehen erregen als nötig.

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In Cancun selbst hatten wir dann das LaQuinta Inn gebucht, außerhalb der Beach Area, welches sehr neu und angenehm war. Direkt nebenan gab es einen Imbiss, bei dem draußen ein großer Grillspieß hing, der uns daran hinderte vorbeizugehen :D

Autofahren in Mexiko geht eigentlich... in Cancun selbst etwas dicht und mit einigen Straßenschäden, aber außerhalb sind die Straßen besser und weniger befahren.
Als erstes stand die Maya-Ruine Tulum auf dem Plan - südlich von Cancun an der Küste gelegen. Leider waren zu der Zeit sehr viele andere Touristen dort, trotzdem sehr sehenswert:

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Netter Strand direkt an den Ruinen:

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Von diesen tierischen Besuchern gab es etliche, die aber sehr faul und friedlich waren.

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Das hat was...

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Nach Tulum ging es dann landeinwärts nach Coba, das Thermometer im Auto zeigte mittlerweile 36,5 Grad Celsius, sodass ein wenig "kühler" Wald nicht schlecht war. In Coba gibt es auch schöne Ruinen, aber deutlich unbekannter und weniger frequentiert.

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Zwischendurch gab es längere Wege durch den mexikanischen Dschungel zu bewältigen, um zur nächsten Ruine zu kommen. Ich möchte nicht darüber nachdenken, welche Tierchen alle in dem ganzen Dickicht links und rechts hausen. Viele Touristen ließen sich auch mit Fahrrad-Taxis durch den Wald fahren, das fand ich aber ziemlich albern.

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Der Weg lohnt sich aber:
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Nach einiger Zeit ging es dann weiter nach Chichen Itza, noch weiter im Landesinneren gelegen und eine der bekanntesten Ruinen-Stätten, vor allem wegen der großen Pyramide. Uns empfahl man entweder abends oder früh morgens dort zu sein, da es noch deutlich leerer ist, und die Touristenbusse aus Cancun und Playa del Carmen erst am späten Vormittag eintreffen. Allerdings machte die Anlage schon um 17 Uhr zu, sodass wir noch eine halbe Stunde (immerhin bei dann freiem Eintritt) an der großen Pyramide herumliefen und uns den Rest für den nächsten Tag aufhoben.

Wow...
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Im schönen Abendlicht wirkt sie besonders gut
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Noch einen Blick nach "nebenan" und dann ging es erstmal wieder raus.

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Wir haben dort in der Nähe ein Hotel genommen, Villas Arqueologicas, eigentlich recht nett, mit ausgefallenen Zimmern. Bei einer Fahrt durch den angrenzenden Ort Piste fielen uns Grills mit Hähnchen am Straßenrand auf, natürlich konnte man dort nicht einfach vorbeifahren, und so haben wir für umgerechnet 4 Dollar inkl. Trinkgeld zu Abend gegessen. Die grüne Habanero Paste hat es aber verdammt in sich. :shock:

Am nächsten Morgen dann wieder zum Chichen Itza und den Rest angeschaut:
Großer Säulengang

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Riesiges Wasserloch. Wurde wohl damals zu Opferzwecken genutzt:

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Runde Gebäude der Maya hatte ich bis dahin nicht gesehen:

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Schöne Kunst von damals...
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Nungut, nach einiger Zeit ging es dann weiter in Richtung Westen, zunächst am kleineren Ort Izamal vorbei: Dort gibt es eine Art Kloster, das sehr sehenswert ist. Überhaupt gibt es in diesem Teil Mexikos sehr schöne Städte im Kolonialstil, wenn man mehr Zeit gehabt hätte, hätte man sicher noch ein paar Tage herumbekommen.

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Es gab irgendeine Veranstaltung mit lauter Leuten in organenen Tshirts dort, was auch immer das war...

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Auch in Izamal gibt es eine große alte Pyramide:

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Dann ging es aber mit dem Auto weiter nach Westen, zur Großstadt Merida, Hauptstadt von Yucatan und immerhin ca. 750.000 Einwohner. Ebenfalls sehr schön, auch wenn die Fahrt ins Stadtzentrum etwas langwierig war, weil überall Einbahnstraßen und Baustellen waren, und unser Hertz Neverlost Navi ein ziemlich nutzloses Mistdingen war. Irgendwann haben wir dann aber das Interconti-Hotel Merida gefunden, welches nur ca. 65 Euro gekostet hat für eine Nacht. Gibt wohl nicht allzuviel Bedarf dort an großen Luxushotels.

Schön
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Typische Straßenzeile:
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Größere Kirche:
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Zentrum von Merida ist ein großer Platz mit alten Gebäuden, Verwaltungssitzen, Hotels, Rathaus usw. rundherum, sehr hübsch gemacht.

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Abends gab es dort noch eine lustige Tanzdarbietung :D

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Am nächsten Morgen ging es dann wieder Richtung Cancun. Diesmal nutzten wir aus Zeitgründen die teure Mautstraße, auf der man in etwa doppelt so schnell fahren kann, wie durch die ganzen kleineren Orte. In Mexiko gibt es nämlich in jedem Ort Bodenwellen, die einem bei mehr als Schrittgeschwindigkeit das Auto zerreißen würden, und davon dann meist gleich 5-6 hintereinander.
Merkwürdig fand ich auch die Polizei/Militär Kontrollen zwischen den Provinzgrenzen von Yucatan und Quintana Roo, dort standen sie mit MP bewaffnet an der Straßenseite und haben die Autos in Schritttempo fahren lassen um hineinzuschauen. Naja, wenn es der Sicherheit dient...

Wieder in Cancun angekommen, diese nette Aeromexico gesehen:
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Und dann kam auch schon unsere TU-204-100 für den Rückflug, sogar die andere als auf dem Hinflug, sodass wir nun die gesamte TU-204 Pax-Flotte von Cubana hatten. :wink:

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Das Ding ist ganz schön hoch im Vergleich zu einem 320 und zur 737 sowieso:
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An dieser tollen DC9 vorbeigetaxelt..
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Und auf Reiseflughöhe. Lustig finde ich bei Cubana, dass sie bei allen Flügen, egal ob lang oder kurz und mit welchem Gerät, vor der Landung mit Zitronenduftspray durch die Kabine laufen.
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Heftiges Unwetter in der Nähe von Havanna im Anflug: :shock:
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Danach gings mit dem Taxi nach Havanna.

Sooo, das wars erstmal mit dem ersten Teil, ich hoffe die Bilder haben schonmal gefallen.
Der nächste Teil mit Havanna, der AN24 auf die Isla de Juventud, dem Presidio Modelo sowie der 732 auf die Bahamas kommt dann im nächsten Teil. Bis dann. :wink:


#19184 AGEX

Posted by mxtron on 24.07.2012 - 18:58

Sprich man sollte lieber JFK-LHR mit 5x739ER fliegen als mit einer 773 wie in der Realität. Oder mit 20xDash Q400 statt 3xA321. Warum? Weil man es besser skalieren kann. Schnell mal ne Dash dazu oder weg wenn es sich ändert-


Das war aber schon immer so und hat mit dem AGEX auch nichts zu tun.

Das Problem an dieser Diskussion ist doch, dass jetzt alle Faktoren einmal bunt durcheinander gemischt werden und als Resultat dem AGEX, als letzte Neuerung in AS, die Schuld gegeben wird. Also chronologisch sieht das für mich so aus

1.) Die PAX Ströme wurden geändert und dadurch hatten einige Airlines in manchen Regionen eine 100% ige Auslastung
2.) O.g. Airlines haben ihre Flotte kräftig aufgestockt und ziehen demnach noch mehr Paxe aus aufkommen schwächeren Regionen ab, bzw leiten die PAX Ströme um
3.) Der AGEX wurde mit einem relativ hohen Einstiegswert eingeführt
4.) Alle Airlines haben durch steigende Pax Zahlen ihre Flotten aufgestockt
5.) AGEX geht auf, sagen wir mal, Standardwert zurück
6.) Die grossen Flotten bleiben so bestehen bzw. werden nur minimal reduziert, aber meist wird weiter ausgebaut

Fazit: Es gibt einfach ÜBERKAPAZITÄTEN, egal wie man es dreht und wendet

Selbst wenn der AGEX steigt, würde das an der Situation nichts ändern. Entweder bereinigt sich der Markt durch Pleiten von alleine oder jeder passt seine Flotte den Gegebenheiten an. So lange das nicht geschieht, wird sich auch nichts ändern, egal ob der AGEX steigt oder sinkt...





#11061 New aircraft types, better performance, more dynamics

Posted by martin on 09.03.2012 - 10:35

It's been rather quiet here recently and I'm glad I can break the silence by saying that we've been very busy working on some exciting new stuff. The customer project that took a lot of our time during the last half year is about to go live and I can finally dedicate more time to AirlineSim again.

So let's get right to it:

New aircraft types

I know many of you are waiting desperately for new aircraft types like the 787 or the 747-8. Therefore, a few weeks ago we broke with one of our principles and decided that we will introduce the new types despite the new aircraft performance system being far from ready. We announced that it would probably take roughly two weeks to introduce them since simply hacking the data into the database hardly takes any longer. But during the tests on our internal test servers we figured that a lot of tuning had to be done and that we wanted to touch some of the older aircraft types again that are too far off performance-wise. Especially the latter poses a problem to existing game worlds as to how the parameters affect current operators of the types. We have not come to a conclusion yet and we have yet to decide on how we proceed with this. Until then we have to ask for little bit more patience.

What we know for sure: We will soon (as in: date has yet to be determined) launch a new game world that will include all new aircraft types and the adjusted old ones. No existing airlines - no legacy issues! This brings us to the next topic of...

...more dynamics
When we applied a necessary performance fix to Nicosia lately which caused a temporary 10% revenue dent for the airlines in this game world, we were faced with a hefty outcry in the community which we did not see coming like this. Besides the mood on the team sinking to an all-time-low, this event got us thinking about what caused this emotional reaction in the first place. Why do so many players react allergic to demand variations? What if the dent wasn't caused by a technical issue but an economic crisis, a terror attack, a natural disaster or any other unforeseen event that real airline managers have to face all the time?

Our conclusion was: AirlineSim has become too deterministic, too static. In a game world running smoothly without technical issues, other than the varying amount and size of opponents, there is hardly any dynamic component to the game that causes existing airlines to adjust to a mutable environment. Once an airline has conquered its spot on a certain airport or in some region, there is almost nothing that can kick it off its throne. It will just continue to grow to humongous size until there are no more slots and/or traffic left and build up an enormous cash reserve that makes it even less likely for the enterprise to tumble. Once in that state, you start to feel very uncomfortable should anything mess with this monotonous growth because it will be extremely work-intensive to adjust a 1000+ aircraft airline to the new scenario.

Based on this conclusion, we have decided to implement the measures described below. We know some of you are seriously going to hate these, but we will go forward with them either way because we see them as a long-term improvement of the overall game. As with the new aircraft types, the changes will be first introduced in the new game world mentioned before.

  • AGEX - the AirlineSim Global Economic Index: The idea behind this one is that AirlineSim simulates the airline industry of a virtual world. As such it only simulates a small part of a global economy and if this surrounding economy changes, it will have strong effects on the airline industry. In reality, there is a rule of thumb that a general change in economic growth affects the transport industry 3-fold, so if the global economy shrinks by 2%, in transport figures go down 6%. We don't do it this complicated: The AGEX will simply provide an index of the current economic situation. This will affect passenger and cargo numbers and airlines will have to adjust on a regular basis. Each game world will have an individual AGEX curve, so if you're looking for a challenge, pick a game world with a recession going on. If you want easy airline building but are happy to accept that the next dent will arise sooner or later, choose one with an increasing AGEX. In-game the index is represented like in the picture below (subject to change). Important: This feature will be introduces on all game world, including all existing ones. But we will make sure that the AGEX factor at the time of introduction corresponds to the current demand level of the game world. Therefore there will be a soft transition to variable demand numbers.
    Attached File  AGEX.png   83.52KB   811 downloads
  • Revised demand calculation: This has been on our list for quite some time but we thought: When we're about to cause a stir anyhow, this would be right time to get this done. Currently, all traffic is country-based. This causes quite weird traffic flows like people in Algeria having a string tendency to fly to the Caribbean due to their strong ties to France, while almost German-only holiday destinations in the Northern Sea have traffic to all major cities in the world. The new system works on more fine-grained regions that are hand-crafted after real circumstances and will be adjusted continually. They remain invisible to the user though.
  • New (temporary) traffic data: As you might know, AirlineSim used actual traffic data from a world airline schedule file several years old. We have been replacing this with more up-to-date data but we see it as a temporary solution. Since real-world schedules represent capacities and strategic airline decisions rather than actual traffic flows and as such cause a buttload of problems in our demand calculation, we want to switch to a custom system that allows us to model the traffic flows based on economic and cultural factors instead. Exampe: Right now Dubai is a huge airport with gigantic demand in AirlineSim because Emirates has built its hub there. But in fact, local traffic to Dubai is very limited and most passengers only use it for transfer. They actually represent Asia-Europe or some other traffic. We do not have a timeline for this new model yet, but you will hear about it here as soon as there are news.
  • Future changes: Part of the new "more dynamic paradigm" is that we keep our options open for further changes to all systems, including those that affect demand. In the past 2 or 3 years we avoided such changes at all costs because we were afraid of the stir they might cause. No more. We think change is good, change keeps this game alive. We are 10 years old this year not because we remained in the same spot forever but because we adjusted, tried new things, moved ahead. It's time to get back to this!

Performance improvements
As recently mentioned, we are working on fixing our most urgent performance issues right now. The most important one is the statistics or rather the long response times they cause on some pages. We have a new team member that is currently in the "boarding process" and who might be able help us tackle these issues. Naturally, we do not have concrete dates for these changes, we just know that the probably won't make the new game world yet but that we work as fast as possible to get them out the door.


Ok, in case you did not want to read this resemblance of War & Peace, here's the TL;DR for you:

  • New game world will be starting "soon"
  • Will feature new and adjusted aircraft types
  • Will feature several changes to traffic calculation and data
  • Will introduce the new AGEX ecnomic index that affects global booking numbers
  • All changes will also be installed on existing game worlds after a testing phase on the new server
  • We will change our policy regarding changes to the game affecting demand from "Hell, don't touch this!" to "Yeah, go for it!"
  • Performance improvmenent for existing and new game worlds are in development.



#57967 Video: Schedule Transfer Tool and Automated Transfer Flights

Posted by martin on 23.06.2014 - 15:21

[EN] 

 

For this issue of the dev-log I decided to go with a short video instead of lengthy paragraphs of text. If you like this format, I might use it more often in the future. Without much ado, here's the video (you might want to watch it in the largest format possible, HD resolution is available):

 

 

 

[DE]

 

Für diese Ausgabe des Entwicklungs-Logbuchs habe ich mich für ein kurzes Video statt langer Textpassagen entschieden. Wenn euch dieses Format gefällt, werde ich es in Zukunft eventuell häufiger nutzen. Ein besonderer Hinweis für die deutsch-sprachigen Spieler: Ich habe versucht, deutsche Untertitel vorzubereiten, mit dem mir zur Verfügung stehenden Tool war das allerdings deutlich zu aufwändig...ich kann für ein 7 Minuten-Video nicht das x-fache an Zeit investieren, nur um deutsche Untertitel vorzubereiten. Ich hoffe, dass man trotzdem erkennen kann, was ich in dem Video mache und wie das Feature funktioniert. Vielen Dank für euer Verständnis. 

 

Das Video ist oben bereits eingebettet, ich empfehle allerdings, es direkt auf YouTube in einem großen HD-Format anzuschauen.




#13103 Multiaccounts Meigs... schiesst man nun übers Ziel hinaus?

Posted by derpendja on 15.04.2012 - 19:27

Lieber lieber Merlin,

selbstverständlich wollen wir niemandem etwas unterstellen. Alle Spieler - und ganz besonders du - bist uns sehr ans Herz gewachsen und daher ist sicherlich nur eine Lapalie, weswegen wir dich leider auf's fürchterlichste belästigen müssen.
Leider leider hat ein ungehobelter Flegel die Unverschämtheit besessen, sich einen ähnlichen Namen wie du zuzulegen. Sollen wir gleich in deinem Namen Strafanzeige wegen Markenrechtsverletzung stellen? Gebe uns dennoch bitte Bescheid, ob du mit einem MerlinXYZ nicht identisch bist. Ein einfaches JA im Betreff der Antwort ist völlig ausreichend.
Da wir dich als zahlenden Kunden nicht verlieren möchten, schreiben wir dir, lieber Merlin, für deine Mühen 1000 Credits deinem Account gut.

Hochachtungsvoll und in größter Demut,

...



sorry, aber die Steilvorlage konnte ich mir nicht entgehen lassen


#13094 Multiaccounts Meigs... schiesst man nun übers Ziel hinaus?

Posted by sk on 15.04.2012 - 17:27

Ich verstehe das Problem nicht - auf der Suche nach IPO-Cheatern ist der Account merlin 2302 aufgefallen- ich habe Dich ganz normal angeschrieben und warum Du gleich einen Aufstand probst kann ich nicht nachvollziehen! Und die Unterstellung es sei eine Retourkutsche ist lächerlich. Wenn Dein Vertrauen so tief ist solltest Du besser drüber nachdenken ein anderes Spiel zu wählen.


#12930 Tripreport - Exotenjagd und Kultur in Kuba, Mexiko, Bahamas

Posted by volga on 12.04.2012 - 22:42

Dann will ich mal mit dem zweiten Teil weitermachen:

Nach Mexico ging es mit der Tu-204 ja wieder nach Havanna. Eine äußerst schöne Stadt, hat mir sehr gut gefallen, auch wenn hier und da noch etwas verfallen. Dort bezogen wir das Hotel Los Frailes, im Stil eines alten Klosters eingerichtet - zu empfehlen ist die Junior Suite, weil die anderen Zimmer keine Fenster haben. Das Hotel liegt sehr zentral in der Altstadt.

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Ausgehend von dort, kann man die gesamte Altstadt erkunden. Eines der bekanntesten Bauwerke ist das Capitolio, fast eine Kopie des amerikanischen Capitols aus Washington, gebaut zur Zeit des amerika-freundlichen Dikators Machado 1929.

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Weitere prächtige Bauten.

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Ich habe lange gebraucht, bis die Flagge einigermaßen fotogen auf das Bild wehte. :D

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Der Prachtboulevard Prado, der vom Capitolio bis zum Malecon am Meer führt

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Und immer wieder tolle Autos

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Mächtiges Denkmal.

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Nun wurde es Zeit, sich ins "Altstadtgewimmel" zu kämpfen - typische Ecke:

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Auch irgendwie typisch

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Kathedrale - auch hier hingen große Plakate von Benedetto

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Die Haupteinkaufsstraße ist für meinen Geschmack etwas überlaufen

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Wie man auf den Bildern erkennen kann, wurden schon viele Gebäude in der Altstadt saniert. Es gibt aber in dieser Hinsicht noch viel Bedarf, die Sanierungsbehörde kommt kaum hinterher, so viele Fassaden in der Altstadt müssen noch überarbeitet werden.

In der Altstadt gibts auch noch ein altes Kastell

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... mit netter Aussicht. Es gibt drinnen auch noch ein interessantes Museum.

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Kreuzfahrtterminal. Dort lag irgendwann während unserer Reise auch die MS Deutschland.

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Einer der ältesten Plätze Havannas lag direkt neben unserem Hotel

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Nach zwei Tagen in Havanna wurde es mal wieder Zeit für einen Ausflug. :wink:
Wir haben einen Daytrip auf die Isla de Juventud mit Cubana gebucht, der Return-Flug nach Nueva Gerona kostete etwa 80 Euro, als Fluggerät war AN-24 angegeben, sodass die Entscheidung nicht schwer fiel, also auf mit dem Taxi zum Domestic-Terminal.

Take-off beim Sonnenaufgang - was gibt es schöneres.

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Die Maschine war auch fast ausgebucht. Ich habe mich echt gewundert, zumal wir augenscheinlich die einzigen ausländischen Touristen an Bord waren. Trotzdem war es ein toller Flug, der etwa 30 Minuten dauerte. Außer zwei täglichen Flügen nach Havanna gibt es auch ab GER nichts.

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Nach dem Aussteigen noch ein Foto von dem Prachtexemplar: Das Fotografieren war übrigens an den Flughäfen auf Kuba gar kein Problem - ich hätte gedacht, dass es Ärger geben könnte, aber egal ob vom Vorfeld aus, oder durch die Scheibe am Flughafen, hat es niemanden gestört.

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In Nueva Gerona im Terminal hat erstmal eine Krankenschwester an alle Passagiere Fieberthermometer aus Glas ausgegeben, man solle sich die unter die Achsel tun und dann wieder abgeben, damit sie die Temperatur kontrollieren kann. :shock: Die haben wohl Angst vor irgendwelchen Krankheiten auf der Insel, und noch keine Wärmebildkameras wie in Havanna... naja, dauerte ja nur ein paar Sekunden.

Was gibts nun auf so eine kubanischen Insel? Wir hatten uns schon auf etwas Langeweile eingestellt (die später auch noch kam - aber anders als gedacht), aber es gibt beispielsweise das Presidio Modelo - ein altes Gefängnis, welches heute ein Museum ist. Wir hatten gedacht, naja ein altes Gefängis, wenn es sonst nix gibt, kann man es sich ja mal anschauen, aber das war schon echt heftig. Museum heißt, es wurde 1967 geschlossen, und seitdem nichts mehr gemacht. Das Gefängnis wurde ebenfalls zur Zeit des Diktators Machado zwischen 1926 und 1928 gebaut und bestand aus einem zentralen Restaurantgebäude und vier runden "Zellengebäuden"

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Das ist das "Restaurant"

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Weitere Peripherie

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Nochmal eine Übersicht über den ganzen Trakt

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Was von außen schon ziemlich bedrückend wirkt, wird erst im inneren so richtig krass. Wie gesagt wurde seit 1967 nach Schließung des Gefängnisses nichts mehr gemacht, und man kann auf dem gesamten Gelände frei herumlaufen. Außer ein paar Bauern, die draußen ihre Pferde halten, ist NIEMAND außer uns dort gewesen...einfach heftig.

Einer der Zellentürme: Außen sind ringförmig ca. 465 Zellen auf 5 Etagen angebracht, und in der Mitte steht ein Wachturm, von dem aus man alle Zellen einsehen kann, und der nur durch einen unterirdischen Gang erreichbar ist. Jede Zelle war ursprünglich für 2 Gefangene gedacht, später aber auch für 4 benutzt, da das Gefängnis hoffnungslos überfüllt war

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Man kann auch die Treppe in den 5. Stock nehmen

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Und dann von oben herunterschauen

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Noch einer der identischen "Silos"

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Das "Restaurant"

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Ich muss sagen, dass war einer der merkwürdigsten Orte, den ich je besucht habe. Irgendwie bedrückend, irgendwie auch aufregend und interessant. Nebenan war auch noch ein Museum, das Gefängnis wurde zur Zeiten der Diktatur auch für politische Gefangene benutzt, Fidel Castro und sein Bruder Raul waren auch dort in relativen jungen Jahren inhaftiert.

Nunja, dann sind wir mit dem Taxi nach Nueva Gerona (die größte Stadt der Insel) gefahren. Als wir den Taxifahrer nach einem Restaurant fragten, empfiel er ein privates Casa particular - eine ältere Dame, die uns ein Menü mit Fisch, Reis, Gemüse, frischem Obst und frisch gepresstem Ananassaft in ihrem Wohnzimmer auftischte. War echt klasse - danach ging es ins Zentrum, dass in Nueva Gerona neben dem Hafen (von wo aus auch Katamarane zum kubanischen Festland fahren) aus einer Hauptstraße mit vielen Geschäften besteht. Mit CUC bekommt man selbst dort fast alles.

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Die (vermeintlich) letzten Stunden auf der Insel wurden dann am Strand verbracht.

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Dann ging es gegen 17:00 wieder zum Flughafen Nueva Gerona: Ganz nett gemacht.

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Als wir einchecken wollten, meinte die Dame dort allerdings: Flight 705? "Mhh... your flight is delayed. Aircraft is broken, technical problem. New aircraft comes from Havanna". In der Tat stand die AN24 von unserem Hinflug noch auf dem Vorfeld, scheint also nicht bewegt worden zu sein. Abflug sollte eigentlich 18:35 sein, um 19:00 kam dann die Ersatzmaschine, auch eine AN-24. Allerdings stellte sich heraus, dass diese erst noch den (ausgebuchten! wir kamen also nicht mehr mit) Rückflug von unserem morgentlichen Hinflug bedienen musste, also ohne uns gegen 20 Uhr nach Havanna flog, dann gegen 22 Uhr wieder zurück in GER war, und schlussendlich mit uns gegen 23:00 Uhr den Rückflug antreten konnte. Mit anderen Worten: 6 Stunden Warten an einem kubanischen Provinzairport, mitten im Nirgendwo. Wir hätten auch mit dem Taxi wieder in die Stadt fahren können, aber irgendwie hätte es das auch nicht gebracht, sooo viel gibts ja dort auch nicht, und wir wussten ja nie so wirklich, wann es los ging, ob wir noch auf den ersten Flug durften, und was nun los ist. Aber es gab sogar eine Snackbar mit frischen Sandwiches, und - viel wichtiger - einen Laden, bei dem man bis ca. 20 Uhr noch einige Biervorräte für 1 CUC pro Dose erwerben konnte. Da es recht warm war, saßen wir also einige Zeit draußen mit ein paar Dosen Bier, bis die Mücken kamen. Dann hieß es drinnen weiter warten...

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Als wir dann endlich in der Antonov für den Rückflug saßen, fiel mir auf, dass diese deutlich älter und klappriger als die vom Hinflug war. BJ 1973 wie sich herausstellte, ich weiß gar nicht, wo sie die so schnell ausgegraben haben. Auf dem Taxiway auf einmal komisches jaulen aus dem rechten Triebwerk neben uns. Da es eine AN-24RV war, ging ich davon aus, dass das Hilfs-Jet-Triebwerk gestartet wird, welches in dieser Variante rechts verbaut ist. Und tatsächlich: Erst eine riesige gelbe Stichflamme, dann eine blaue Flamme, und dann fuhr das Triebwerk pfeiffend weiter hoch. Der Start war auch etwas zügiger als auf dem Hinflug, nach ca. 5 Minuten wurde das Ding dann wieder abgestellt. Leider habe ich kein Bild oder Video von der schönen Flamme gemacht, das wäre es echt wert gewesen.

Dafür kam dann aber 5 weiteren Minuten heftiger Nebel aus den Lüftungsdüsen - und neben den Düsen, und aus den Gepäckfächern, und aus jeder anderen Ritze der Innenverkleidung. Im vorderen Teil der Kabine wurde es zeitweise so heftig, dass man kaum noch etwas sehen konnte.

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Nach einer weiteren Nacht in Havanna ging es dann nach Nassau. Ich hatte damals auf flightstats durch Zufall gesehen, dass Bahamasair die Strecke HAV-NAS mit 732 fliegt, und das konnte ich mir trotz des eher höheren Preises und der schlechten Frequenz (2/7, aber es gibt ja Cubana Flüge an anderen Tagen) nicht entgehen lassen.

Die Nassau-Flüge gehen ab dem Terminal 2, wo auch Flüge in die USA gehen - bis zu 8 tägliche Flüge mit dubiosen 737 von "Skyking", was auch immer das für ein Laden ist.

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Ex fly Guam

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Dann kam auch schon unser Schätzchen. Ich hatte ja vorher schon gehört, dass 735 bei Bahamasair im Anflug sind, und dass teilweise der HAV Kurs auch mit Dash gebucht war, also war es bis zum Schluss ein wenig Nervenkribbeln.

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Endlich ging es hinein

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Platz genommen und aus dem Fenster geschaut. Der Checkin-Agent hat zwar merkwürdig geguckt, als wir Reihe 15 am Fenster wollten, aber er hat unserem Wunsch nachgegeben:

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Die Kabine war recht sauber und schick, für das Flugzeugalter. Da hab ich schon deutlich ranzigere 733 und 734 gesehen

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Und hinauf... unten sieht man irgendeinen kubanischen Militärflughafen

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Der Service bei Bahamasair ist nicht existent, aber bei 50 Minuten - und SO einer Aussicht ist das egal - Anflug auf NAS

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Und dann das obligatorische Reverser-Bild :D

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Da wir auf den Bahamas nur einen Tag inkl. Transfer vom/zum Airport hatten, blieben wir im Großraum Nassau, auf Paradise Island. Mit dem Taxi sind wir vorher durch die Innenstadt von Nassau gefahren, und dann über die Brücke am großen Atlantis Hotel nach Paradise Island rüber. Unser Hotel gehörte zu einem Yachtclub, daher diese Aussicht vom Balkon:

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Wir waren aber recht faul und hatten mal ausnahmsweise keine Lust auf weiteres Sightseeing und haben den ersten Nachmittag bis zum Abend einfachmal am Strand verbracht. Cabbage Beach ist einer der schönsten und längsten Strände dort, und fast menschenleer. Einfach traumhaft.

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Die Wellen machten echt Spaß, haben mich aber das ein oder andere Mal ganz fieß mitgerissen.

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Nundenn, auf die Bahamas muss ich nochmal, da kann man auch schönes Inselhopping betreiben, und dazu Traumstrände und gute Hotels. Aber für diesen Bericht war es das schon, denn es ging am nächsten Mittag wieder zurück. Vielmehr: sollte zurück gehen.

Am Flughafen angekommen, das gleiche Spiel wie immer bei Cubana: Zig Leute am Checkin-Schalter, schon 3 Stunden vor Abflug, mit riesigem Gepäck, von Flatscreen bis zum Mopedreifen. Flugzeug sollte eigentlich eine ATR72 von Aero Caribbean sein, das sah mir aber etwas viel für die Menschenmenge aus.
Und es kam wie es kommen musste: Als wir mit dem Checkin an der Reihe waren (Abflug eigentlich 12:00) hieß es: Flight is full, next flight will go at 16:00. Moment? zwei Flüge? Es gibt doch nur einen täglichen? Der Stationsleiter meinte "aircraft broken, we use smaller aircraft instead, so we have to fly twice". :roll: :shock:

Natoll, also eine ATR42-500 der Aerogaviota, wie ich dann beim Start der ersten Maschine gesehen habe. Ein Blick auf die Paxlisten, die vorne herumlagen, zeigte aber, dass 45 Pax auf dem ersten Flug (und damit voll, weil wohl hinten immer etwas Cubana Personal mitfliegt), und 43 Pax auf dem zweiten Flug waren. Das macht 88 zusammen - das hätte doch im Leben nicht in die ursprünglich geplante ATR72 gepasst, also massivst überbucht die Kiste. Soll bei den Flügen dort ja keine Seltenheit sein. Hätten die Deppen das wenigstens vorher gesagt, hätten wir den Tag wenigstens am Strand verbringen können - so blieb uns nichts übrig als nebst gelegentlichen Besuchen bei Dunkin Donut und Wendys am Flughafen herumzulungern.

Dabei fiel mir noch diese nagelneu lackierte 735 von Bahamasair ins Auge:

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Aus 16 Uhr wurde auch nichts, gegen etwa 17:30 ging es dann mit dieser Kiste weiter: Immerhin mal eine nicht so alltägliche Airline

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Somit waren wir dann etwa 6 Stunden später als geplant wieder in Havanna. Naja, sowas muss man zeitlich einfach einplanen. Unser Hotel diesmal war zum Abschluss das Hotel Nacional de Cuba, das alte Prachthotel der Mafiosi, Prominenten und Diplomaten. Vor uns checkte auch gleich eine ganze Delegation Diplomaten aus Äthiopien ein und schnappte sich einige Suiten. Ob man in Äthiopien nicht lieber das Geld für anderes sparen sollte?

Sieht toll aus:

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Lobby

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Hat echt ein Flair von Al Capone in den 30er-40er Jahren. Leute mit dicken Cohiba Zigarren und Sonnenbrillen, dazu die stilecht passenden alten Autos, und einen Mojito auf der großen Hotelterasse zum Meer hin schlürfen.

Fahrt mit einem alten Chevrolet Impala.

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Nochmal ein Rundgang durch die Stadt

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Schließlich fehlte uns ja noch der Malecon, die Straßenpromenade am Meer

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Auch hier, schon einiges restauriert, aber noch viel Nachholbedarf

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Von weitem sah man nochmal unser Hotel - das mit den zwei Türmchen

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Zja und das wars dann auch schon wieder von Havanna, und es ging zurück zum Flughafen.
Der Rückflug von Cubana nach ORY sollte eigentlich um 18:40 stattfinden, wurde dann auf 20:30 verschoben, und als wir dort ankamen war der letzte Stand 22:30. Super - hatte ich doch vorher bei der Lufthansa extra meinen Rückflug nach einer Flugstreichung auf ein Routing via FRA vorverlegt, um so einen Flug mehr zu haben. Das war nun leider hinfällig, denn 2 Stunden von Landung ORY bis zum Start in CDG - no way. Daher sind wir direkt mal zum Cubana Schalter meckern gegangen, der Mitarbeiter dort wollte unsere Buchung sehen, dann die Lufthansa Buchung für den Anschlussflug (die nichts miteinander zu tun hatten). Nach ca. 5 Minuten intensivem Herumgehacke im Computer meinte er "no problem" er hätte uns auf einen späteren Lufthansa Flug von CDG wieder im direkten Routing nach DUS gebucht.

Mir stand in dem Moment wohl ganz groß "WTF??" auf der Stirn geschrieben, aber ungläubig habe ich das erstmal so akzeptiert, schließlich machte er uns auch einen Ausdruck von unserer Buchung, mit dem passenden Amadeuscode, dem Status des Hinfluges auf flown und eben dem 20:05 Lufthansa Rückflug von CDG nach DUS drin. Neben dem üblichen Buchungsvermerken von Expedia und dem Fra Office wegen der Streichung und Umbuchung stand nun etwas von 07APR HAVCU0002 in der Buchung. Na wenn das klappt ist ja alles super.

Am Checkin gabs dann wieder eine riesen Schlange französischer Touristengruppen, die IL96 nach Paris war so gut wie ausgebucht. Nach dem Entrichten der Airport Tax, der Ausreise und Sicherheitskontrolle hatten wir noch etwas Zeit im Terminal (Bild wurde 4-5 Tage vorher tagsüber aufgenommen)

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Kurz vor unserem Flug mit der IL96 nach ORY gab es auch noch einen Flug von AF mit 744 nach CDG. Ich habe das ja für etwas überdimensioniert gehalten - zumal die mit Y396 C40 Bestuhlung fliegen - bis ich hinter mir an der Sicherheitskontrolle eine Dame mit seq-no 405 gesehen habe. :shock: Die Schlangen am Checkin und Gate (mit natürlich nur einem Finger) sprachen auch für sich.

Der Rückflug dauerte 9 Stunden und verlief ruhig.

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Als so ziemlich einzige an Bord hatten wir eine Cubana-eigene Reservierung mit Sitzplatzauswahl im Internet, alle anderen Franzosen waren über Reisegruppen gebucht. Daher kam es wohl, dass der Sitz neben unseren beiden 16A und 16B frei blieb, sodass wir uns ein wenig ausbreiten konnten. Ansonsten war die Maschine proppenvoll.

Diesmal war es eine andere Maschine als auf dem Hinflug, nochmal einen letzten Blick zum Abschied:

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Dann ging es mit dem Airfrance Bus nach CDG. Die Lufthansa-Maschine nach Frankfurt - auf der wir ursprünglich gebucht waren - habe ich übrigens vom Bus aus recht pünktlich starten sehen. Also war die letzte Hoffnung, dass die Änderungen des Kubaners irgendeine Wirkung auf Lufthansa hatten. Checkin am Automat funktionierte schonmal nicht - "Ihr Flug steht nichtmehr zum Checkin bereit" - also ab zum Schalter. Die Dame am Ticketschalter hat ungläubig geguckt, als wir ihr den kubanischen Ausdruck gaben, hat dann ins System geschaut, herumgetippt, zwei Kolleginen befragt, und war immernoch nicht viel schlauer. Sie meinte laut System wären wir auf dem 15:35 Flug nach FRA, aber irgendwie auch nicht. Dann wollte sie nochmal wissen, auf welchem Flug wir ursprünglich gebucht waren, und der dann von LH gecancelled wurde. Dann fiel ihr auch der Vermerk "INVOL REROUTE" in unserer Buchung noch ein, und nach etwas getuschel mit ihren Kolleginen hatten wir es geschafft, und waren auf dem Flug, den der Kubaner uns vorgeschlagen hatte. Geht doch. :mrgreen: :mrgreen:

Das wars dann also mit der Kuba, Mexiko und Bahamas Reise. Ich muss sagen, es war ziemlich anstrengend. Würde ich es nochmal genauso machen? Vielleicht ein paar Tage mehr in Mexiko einplanen, um noch in Richtung Uxmal und Chiapas zu fahren, oder etwas länger auf die Bahamas, um noch eine oder mehrere andere Inseln zu besuchen. Im Großen und Ganzen war es aber eine gelungene Reise.

Ich hoffe die Bilder haben gefallen. Kommentare jederzeit erwünscht. :)


#68308 Ein Fazit nach einer Woche 6.2

Posted by loopsy on 08.03.2015 - 12:57

Hallo zusammen

 

Ich kann eigentlich nur sagen, dass ich froh bin, dass ich anhand "laufender" Airlines dieses Ungetüm

6.2 kennenlernen darf. Ich behaupte mal, für einen AS-Newbie ist die Spielbarkeit der 6.2 überwältigend

komplex und ich denke, da mag sich kaum jemand einarbeiten. Da ist man doch total überfordert.

In dieser Hinsicht ist die 6.2 ein klarer Rückschritt zu vorherigen Versionen.

 

Das neue Interface finde ich, subjektiv, katastrophal. Viel zu unübersichtlich, wenig intuitiv.

Einige neue Funktionen (Flugübertragung mit Geschwindigkeitsanpassung etc) sind prima, aber der Rest... ?

Intuitiv direkt zu sehen, wie die Flüge so gebucht sind, wie es bei Mitbewerbern auf Strecken aussieht:

Funktion vorhanden, aber zu wenig übersichtlich. Spielbarkeit ?
Alles verloren gegangen, zu viele Zeilen an Informationen, alles verschachtelt...

Früher war die Marktübersicht, die Auslastung pro Buchungsklasse, Preise, Service alles direkt ersichtlich 

auf einer einzigen Seite. Zack hatte man etwas geändert. Jetzt klicke ich mich durch mehrere Sektionen und

versuche zu verstehen, warum alles auf einmal so unübersichtlich ist.

 

Gefällt mir nicht, würde sofort wieder auf die alte version wechseln, falls das möglich wäre.
Selbst wenn ich dadurch die neuen Funktionen verlieren würde.

 

Rein "Marketingtechnisch" verstehe ich die ganze Aktion eh nicht: Es wird einigen tausend Spielern auf diversen

Servern ohne Not eine neue Hülle aufgedrängt, die vor allen Dingen *zukünftigen* Funktionen dienen soll, deren

Einführung aber wahrscheinlich noch ewig weit weg ist. Zum Beispiel weitere Buchungsklassen (Eco-Plus).

 

Das ist so, als würde Daimler ein nagelneues Interface in Ihre Fahrzeuge implementieren, die "neuen Funktionen" dafür aber

leider noch gar nicht programmiert sind ;)

 

Wenn eine Umstellung auf ein neues Interface unumgänglich gewesen wäre, weil essenzielle neue, aktive Bestandteile

dies erfordern würde, könnte ich es noch verstehen. Aber so weit sind wir doch noch gar nicht. Und ich behaupte mal, die einigen

Neuerungen bei Flugplanung/Verbindungen etc wären auch im alten Interface darstellbar gewesen ?

 

Wer unbedingt im neuen Stil hätte spielen wollen, hätte das ja auf der neuen Riem-Spielwelt tun können.

Für den Rest wäre eine Zwangsumstellung nur dann obligatorisch werden sollen, wenn das "neue AS" in diesem Sinne auch

fertig gewesen wäre.

 

So, das war mal meine Meinung. 

Keinesfalls ein Angriff auf die "Macher" von AS, ich bin sicher, da existieren grosse Ideen und Pläne und viel guter Willen,

aber AS im "status quo" gehört meines Erachtens auf jeden Fall: "Back to the drawing board" ;)

 

 

 



#24821 A rewrite for the ORS // Ein Rewrite für das ORS

Posted by martin on 31.10.2012 - 09:40

ENGLISH

Over the last weeks, reports from our development team were rather scarce given that we spent much time and effort on an important but to players mostly invisible system: the ORS.

The ORS - 'Online Reservation System' - is one of the most remarkable and central features of AirlineSim. Not necessarily the graphical search interface known by most of you as ORS, but the underlying system which is responsible for connection calculation and distribution of demand. This system has now been completely rebuilt and put on a completely new technical basis. Why and how will be described in this Dev-log entry.

Why a Rewrite?

The original and most important reason for the rewrite was and is the 'Devau-problem'. This game world is different from the others due to its exotic configuration with significantly longer transfer times. These transfer times caused the complete game world to crash regularly while calculating big airports and negatively influenced overall performance. Our sole options were to successively shorten transfer times - diminishing Devau's unique feature - or to deploy more powerful - and therefore more expensive - hardware. Today, Devau is running on hardware so expensive that it forced us to act: Either we would find a way to handle the performance problems or we would have to shut down a game world for the first time in AS-history.

The original plan

The ORS is as old as the current AS generation, about 5 years by now. Back then our servers had 4, maybe 8 processor cores; nowadays our servers run on 24 to 32 cores. Therefore, it seemed obvious to rebuild the ORS for an efficient use of those cores. To achieve this, the 'big work package' is separated into several 'small work packages' for parallel calculation. Hence the original idea was to distribute the demand not per airport but per relation.

The advantage: Instead of calculating a small number of big airports one after the other, many small relations could easily be calculated in a distributed manner. Additionally, demand distribution would be much more realistic as flights are filling over time and not all of a sudden with an airport being calculated.

The disadvantage: Instead of 4,000 airports we have between 800,000 and 900,000 relations per day. This resembles 1000 players doing 900 ORS requests each day.

When distributing load between different cores, you always have to deal with overhead, but after weeklong development and extensive tuning it became clear that we couldn't solve the problem with single relations although it would have been favorable for several reasons. Even our most potent hardware could not do the trick.

Well then, back to the drawing board...

A hybrid out of old and new

Fortunately, work on the new system was not completely in vain. Calculating connections separately still had the potential of speeding up the process even when airports are calculated 'in one piece'. Only one problem remains when you want to calculate e.g. the approximately 2,000 destinations from LAX on Devau: memory! In this example, so many relations are being calculated that the result of the calculation does not fit into the memory at all. This will lead to deteriorated server performance the good cases but would crash the server in the worst case.

Hence we rebuilt the system for calculating airports as a whole but distributing the list of destinations into several small packages. Additionally, the processes of 'searching' and 'booking' were separated more strictly, allowing the system to book a search result while packages from the same or the following airport are still in search. As soon as the searched relations are booked they are no longer needed and can be removed from memory. As a result it might take longer for all packages of one airport to be completed but memory usage remains below a critical level.

Risks and side-effects

Like all medicine, this treatment is also not without side-effects. But they come mildly in this case:

  • The order and time for calculation of the airports remains the same. But calculation happens in a parallel fashion now which means that other processes such as flight updates or insertion of new flights can overrun the demand update and vice versa. Nevertheless, delays should be within some seconds during normal usage and the general sequence will always be maintained.
  • Due to performance reasons, the booking system will distribute its work depending on the distance between the airport and the respective destination. Destinations which are farther away will be calculated prior to destinations in closer distance. This could have some influence on the distribution of demand.
  • Some edge cases like DEN and LAX on Devau are just hopeless: Demand distribution will work and the server won't crash, but during the short time they are updated, server performance might be sub-standard.

Status-quo and Release

At the moment we are running final tests during which potential side-effects and performance characteristics are evaluated. For this reason, two mirrored game worlds with data from Idlewild and Devau are running on a separate test server. As soon as we are sure that everything works as planned and no major mistakes have been introduced into the demand distribution algorithms, we will set and communicate a release date. But until that's the case several weeks might pass.



DEUTSCH

In den letzten Wochen war es von unserer Seite eher ruhig was die Berichte aus der Entwicklungsabteilung betrifft. Dies lag daran, dass wir sehr viel Zeit und Arbeit in ein wichtiges aber weitgehend für Spieler unsichtbares System gesteckt haben: Das ORS.

Das ORS - das "Online Reservation System" - ist eines der markantesten und zentralsten Features von AirlineSim. Nicht unbedingt die grafische Suchmaske, welche den meisten unter dem Namen ORS geläufig ist, sondern das darunter liegende System, welches bei AirlineSim für das Errechnen der Flugverbindungen und die Verteilung des Aufkommens verantwortlich ist. Dieses System wurde nun in wochenlanger Arbeit generalüberholt und technisch auf ein vollständig neues Fundament gestellt. Wie und warum soll dieser Dev-Log-Eintrag beleuchten.

Warum ein Rewrite?

Der ursprüngliche und wichtigste Anlass für den Rewrite war und ist die "Devau-Problematik". Diese Spielwelt unterschiedet sich von den anderen durch ihre exotische Konfiguration mit einer deutlich längeren maximalen Transferzeit. Diese Transferzeit führte regelmäßig dazu, dass die gesamte Spielwelt bei der Berechnung großer Flughäfen abstürzte und dass die generelle Performance zu wünschen übrig lies. Unsere einzigen Optionen waren, die Transferzeit sukzessive zu reduzieren - womit das Alleinstellungsmerkmal von Devau zunehmend verschwand - und immer leistungsfähigere - und somit teurere - Hardware zu installieren. Mittlerweile läuft Devau auf Hardware die so teuer ist, dass wir uns gezwungen sahen zu handeln: Entweder wir bekommen das Performance-Problem in den Griff oder wir müssen erstmals in der AS-Geschichte eine Spielwelt abschalten.

Der ursprüngliche Plan

Das ORS ist so alt wie die aktuelle AirlineSim-Version, also etwa 5 Jahre. Zur damaligen Zeit hatten unsere Server 4, vielleicht 8 Prozessor-Kerne. Inzwischen ist das anders: Unsere aktuelle Servergeneration läuft mit 24 bis 32 Kernen. Es lag also nahe, das ORS auf die effektive Nutzung dieser Kerne umzubauen. Dies erreicht man, indem man "große Arbeitspakete" in "viele kleine Arbeitspakete" aufteilt. Die anfängliche Idee war also, das Aufkommen nicht mehr pro Flughafen, sondern pro Relation zu verteilen.

Der Vorteil: Statt weniger großer Flughäfen, die nacheinander berechnet werden müssen, hätte man viele kleine Einzelverbindungen, die sich sehr gut verteilt berechnen lassen. Zudem wäre die Aufkommensverteilung viel realistischer, da sich die Flüge nach und nach auffüllen würden und nicht wie bisher schlagartig, sobald ein Flughafen als ganzes berechnet wird.

Der Nachteil: Statt 4.000 Flughäfen reden wir von 800.000 bis 900.000 Einzelrelationen pro Tag. Das ist in etwa so, als würden 1000 Spieler jeden Tag 900 ORS-Abfragen anstoßen.

Bei der Verteilung von Last auf mehrere Kerne hat man es immer mit Overhead zu tun, aber nach mehrwöchiger Entwicklung und langem Tuning wurde klar: Auf Einzelrelationen können wir das Problem nicht herunter brechen, so schön es aus den verschiedensten Gründen auch wäre. Selbst unsere potenteste Hardware schaffte dieses Kunststück nicht.

Also zurück ans Reißbrett…

Ein Hybrid aus Neu und Alt

Ganz vergebens war die Arbeit am neuen System jedoch nicht. Die verteilte Verbindungsberechnung hatte weiterhin das Potential die Berechnung zu beschleunigen, selbst wenn man Flughäfen "am Stück" berechnet. Lediglich mit einem Problem hat man es auch weiterhin zu tun, wenn man zum Beispiel die knapp 2.000 Ziele ab LAX auf Devau berechnen will: Speicher! Hier kommen derart viele Verbindungen zustande, dass das Ergebnis der Berechnung nicht mehr in den Speicher passt. Das führt im harmloseren Fall zu zeitweise schlechter Erreichbarkeit, im schlimmsten Fall zu einem Absturz des Servers.

Folglich bauten wir das System dahingehend um, dass zwar Flughäfen jeweils nacheinander als Ganzes berechnet werden, die Liste der Destinationen aber in kleinere Pakete aufgeteilt wird. Des weiteren wurden die Vorgänge des "Suchens" und des "Buchens" deutlicher getrennt, so dass das Ergebnis einer Suche bereits gebucht werden kann, während nachfolgende Pakete des selben oder eines nachfolgenden Flughafens noch in der Suchphase sind. Sobald die gefundenen Verbindungen gebucht sind, werden sie nicht mehr benötigt und der verwendete Speicher kann wieder freigegeben werden. In der Folge kann es zwar etwas länger dauern bis alle Pakete für einen Flughafen abgearbeitet sind, dafür bleibt man beim Speicherverbrauch unter einem kritischen Wert.

Risiken und Nebenwirkungen

Wie jede Medizin ist auch diese Behandlung nicht ganz ohne Nebenwirkungen. Diese fallen aber milde aus:

  • Flughäfen werden grundsätzlich weiterhin in ihrer bisherigen Reihenfolge und zu den bekannten Terminen berechnet. Allerdings geschieht dies parallelisiert, das heißt andere Aktionen des Spiels wie das Flugupdate oder das Einbuchen neuer Flüge können das Aufkommensupdate überholen wenn dieses zurück liegt und umgekehrt. Diese Abweichung sollte im Normalbetrieb aber bei höchstens einigen Sekunden liegen und die grundsätzliche zeitliche Abfolge wird stets eingehalten.
  • Das Buchungssystem teilt sich seine Arbeit aus Optimierungsgründen nach der Entfernung zwischen dem zu berechnendem Flughafen und den Destinationen ein. Weiter entfernte Ziele werden vor solchen berechnet, die im näheren Umkreis liegen. Dies kann u.U. Auswirkungen auf die Aufkommensverteilung haben.
  • Es gibt einige hoffnungslose Fälle wie LAX oder DEN auf Devau: Die Aufkommensverteilung wird durchlaufen und der Server wird nicht abstürzen, aber während der Minuten in denen einer dieser Flughäfen aktualisiert wird, ist die allgemeine Server-Performance unter dem, was man erwarten würde.

Aktueller Status und Release

Gegenwärtig geht das überarbeitete System in die finale Testphase, in der wir eventuelle weitere Nebenwirkungen und die endgültigen Performanceeigenschaften ermitteln wollen. Zu diesem Zweck laufen momentan zwei gespiegelt Spielwelten mit aktuellen Echtdaten von Idlewild und Devau auf einem eigenen Testserver. Sobald wir zuversichtlich sind, dass alles so funktioniert wie es soll und sich keine schwerwiegenden Fehler in der Aufkommensverteilung eingeschlichen haben, werden wir einen Releasetermin festsetzen und veröffentlichen. Bis dahin können aber u.U. noch einige Wochen vergehen.


#15443 Rework fleet management // Überarbeitung der Flottenverwaltung

Posted by martin on 22.05.2012 - 21:31

[EN]

As you might know - especially those who were present in Frankfurt last year - we've been working on a total overhaul of "everything aircraft" for quite some time now. At the core of this endeavor stands a revised performance system that's supposed to fix a lot of the issues we are having in the area of aircraft performance right now. Unfortunately, this affects so many parts of the game that we somewhat underestimated the effort it would take to complete everything for a single release. Besides we are still far from happy with our formulas and before we got them ready we cannot start researching new data for our aircraft.

Because this situation became more and more frustrating for us as well as the community we decided to split everything up in smaller parts and implement as many things as possible on the 1.5 branch, always keeping in mind the adjustments required for the future aircraft and performance system. This way, the wait won't feel that long and we can release new stuff more often while the core mechanisms are in the works.

The first part to see the light of the day is a long overdue update of the fleet management pages in preparation for a (completely) revised aircraft market. A picture says more than a thousand words:
Attached File  fleetManagement.png   171.83KB   1796 downloads

The main changes in brief:
  • All parts of fleet management (listing of fleets, creating new fleets, viewing a fleet) are now on a single page: Less clicks!
  • The fleet table is sortable without page reloads: Shorter load time!
  • The Actions panel is context-sensitive. The options update live depending on the aircraft you select. Example: Only the seating configs relevant for the selected aircraft types are displayed.
  • Nickname and remarks are editable inline, you do not have to go to the config tab on the aircraft page to change them anymore: Far less clicks!
  • The "book icon" will hold contract functions in the final version. You will be able to manage all contract matters (selling, offering for lease, cancelling a lease etc.) from this screen.



[DE]

Wie ihr wahrscheinlich wisst - vor allem diejenigen die letztes Jahr in Frankfurt dabei waren - arbeiten wir schon recht lange an einer Generalüberholung von "allem was mit Flugzeugen zu tun hat". Im Kern geht es um ein überarbeitetes Performancesystem welches diverse Probleme beheben soll, die wir momentan im Bereich der Flugzeugperformance haben. Leider betreffen diese Änderungen so viele Teile des Spiels, dass wir den Aufwand etwas unterschätzt haben, den eine Fertigstellung aller erforderlichen Arbeiten für ein Gesamtrelease darstellt. Abgesehen davon sind wir immernoch nicht zufrieden mit den neuen Formeln und solange diese nicht stimmen können wir auch nicht mit der Recherche der neuen Flugzeugdaten beginnen.

Weil diese Situation für uns wie für die Spieler zunehmend frustrierend wurde haben wir uns entschieden, die Änderungen in mehrere kleine Teile aufzuteilen und soviele wie möglich davon noch in 1.5 auszurollen. Dabei behalten wir stets die Anpassungen im Hinterkopf, die später für das neue Flugzeug- und Performancesystem vorgenommen werden müssen. Auf diese Weise fühlt sich die Wartezeit nicht so lang and und wir können öfter neue Features veröffentlichen, während wir parallel an den neuen Kernmechanismen arbeiten.

Der erste Teil der das Licht der Welt erblicken wird ist ein längst überfälliges Update des Flottenmanagements in Vorbereitung für einen (komplett) überarbeiteten Flugzeugmarkt. Aber ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:
Attached File  fleetManagement.png   171.83KB   1796 downloads

Die wichtigste Änderungen im Überblick:
  • Alle Teile des Flottenmanagements (Anzeige der Flotten, neue Flotte anlegen, Flottenanzeige) befinden sich nun auf einer Seite: Weniger Klicks!
  • Die Flottentabelle kann ohne Neuladen der Seite sortiert werden: Kürzere Ladezeiten!
  • Der "Actions"-Bereich ist Kontext-abhängig, dass heißt die angezigten Optionen ändern sich je nach ausgewählten Maschinen. Beispiel: Es werden nur die für die aktuell ausgewählten Flugeugtypen relevanten Sitzkonfigurationen angezeigt.
  • Maschinenname und Anmerkungen können nun direkt in der Tabelle bearbeitet werden. Man muss hierzu nicht mehr auf den Einstellungs-Tab auf der Flugzeugseite wechseln: Deutchlich weniger Klicks!
  • Hinter dem "Buch-Icon" verbirgt sich in der finalen Version eine Dropdown mit Vertragsfunktionen für die entsprechende Maschine. Man wird alle Vertragsangelegenheiten (wie Verkauf, Leasingangebot, Leasing kündigen u.ä.) auf dieser Seite erledigen können.



#23752 Ein großes Dankeschön

Posted by Bhardi90 on 28.09.2012 - 11:58

Hallo liebe Airlinesim Gemeinde



und zwar möchte ich mich erstmal für ein sehr gelungenes "Browsergame" bedanken. Ich sehe dieses Spiel nicht als Browsergame an sondern eher als eine Realistische Simulation die nur auf dem Prinzip Browser basiert.

Der Dank, geht zum einen an die Entwickler und an die ganzen Supporter sowie an die anwesenden und Aktiven Admins. Da ich selber Admin in einem Browsergame war/bin weiß ich wie viel Arbeit dahinter steckt, soetwas

zu händeln. Zudem muss ich auch mal die Entwickler loben, ich finde ihr macht einen Klasse job und so ein Spiel auf die beine zu bringen was so viel Spielspaß und Laune bereitet ist schon enorm. Und das vorallem ohne Finanzielle Unterstützung!!


Dann mal an die Spielgemeinschaft. Warum meckert ihr die ganze Zeit und seit so penibel? Seit froh das es so ein Spiel überhaupt gibt und denkt dran ES IST NUR EIN SPIEL. Deshalb fahrt keine Persöhnliche Schiene und helft lieber einander.

Ich Spiele dieses Game nun seit 2-3 Tagen wieder und bin überrascht wie viel Spaß es mir immer noch macht. Ich hatte vor 2 Jahren schonmal angefangen musste aber leider wegen dem RL aufhören. Zudem hoffe ich vllt ein paar neue Freunde hier

durch zu finden denn immerhin haben wir ein gemeinsames Hobby und zwar AIRLINESIM.



Deshalb in dem Sinne lasst uns die Passagiere von A nach B bringen und liefern wir pünktlich die Fracht aus.



Gruß Jan


#11578 Und die Moral von der Geschichte...

Posted by sarn on 21.03.2012 - 14:57

Sicher, die Entscheidungen die das Team trifft sind manchmal nicht unumstritten, aber doch erweisen sie sich als notwendig. Verbesserungen sind immer wieder angemessen und notwendig, und manchmal muss man dafür eben Opfer erbringen, so dass - wie im aktuellen Fall - einmal jemand mit seinen innerstädtischen Flügen betroffen ist. Dieses Spiel scheint sich letzten Endes finanziell nicht zu rentieren, und umso bemerkenswerter scheint es, dass das Team noch immer an wichtigen Updates arbeitet.

Genau genommen ist es das Team, das den Laden hier schmeisst, und dem wir dieses Spiel zu verdanken haben. Dass wir unsere Meinung einbringen dürfen ist toll, und bei dem Großteil der Browsergames nicht selbstverständlich. Aber manche vergreifen sich hier wirklich im ton. Vielleicht liegt es an der wunderbaren Anonymität hier, das vermag ich nicht zu beurteilen. Es wäre vielleicht ganz gut, wenn sich manche hier, die nichts als Beschwerden für das Forum übrig haben, an der eigenen Nase fassen und über die Angemessenheit ihrer Beiträge nachdenkt.

Leute, bitte kommentiert die Beiträge hier angemessener, stellt eure eigenen Probleme mit bestimmten Änderungen zurück und denkt an das Ziel von Airlinesim: Eine möglichst realistische und dennoch bespielbare Simulation zu sein. Das bedeutet nicht, dass eure Fragen, Anregungen und Probleme nicht interessieren, aber es bedeutet sehr wohl, dass manchmal das Wohl eines einzelnen Spielers dem Ziel des Spiels im Sinne des Entwicklers und den Aussagen des Teams unterzuordnen sind. Maßlose Drohungen und kindisches verhalten bringen das Spiel nicht weiter, und vermiesen nur die Stimmung hier.

Auch ich bin nicht immer einer Meinung mit dem Team, und auch ich kritisiere hier gelegentlich das Team oder das Spiel mit all seinen kleinen Mängeln und Problemchen. Aber ich genieße es auch dieses Forum nutzen und mit dem Team in den Dialog treten zu können. Deshalb denke ich dass es einmal an der Zeit ist etwas zu sagen was in letzter Zeit zu kurz gekommen ist:

Liebes AS Team, vielen Dank für dieses tolle Spiel, vielen Dank für euren Einsatz und vielen Dank für die Arbeit die ihr hier leistet.


#95724 "Virtual Aircraft" - ein neues Flugplanungs-Tool!

Posted by Fluggast07 on 15.02.2017 - 23:40

Ich möchte hier ein neues Flugplanungs-Tool vorschlagen:

 

Das Problem:

 

Mit den Dynamic Turnarounds ist die Flugplanung kompliziert: Anderer Typ, andere Bestuhlung, schon zerschießt es den Flugplan. Einfaches Tauschen des Geräts geht nicht. Vor allem ist es nicht planbar: Man beschafft Maschinen, die den gewünschten Plan dann gar nicht schaffen. Was tun?

 

Ich halte immer einen A321 vor, in dem ich alle Flugpläne entwickel, um sie dann auf die Zielmaschine zu schieben. So passt der Flugplan garantiert auf alle Narrowbodys. Befriedigend ist das nicht: Es bindet eine Maschine, die ich öfter umbestuhlen muss; und will ich einen Flugplan z.B. auf A320 optimieren, muss ich auch davon immer einen rumstehen haben... Ja geht das nicht eleganter?

 

Die Lösung:

 

Die  Virtual-Aircraft-Seite sieht genauso aus wie die Flugplanungs-Seite eines Flugzeugs. Aber: Man muss keine Maschine dafür besitzen.

 

- Man plant seine Flüge ein, wie man es bisher auf der jeweiligen Flugzeug-Seite tat

 

- In einem Menü klickt man verschiedene Typen und Bestuhlungen durch, und sieht sofort was mit dem Flugplan passiert. So kann man den Plan auf verschiedene Typen optimieren bzw. den idealen zu beschaffenden Typ ermitteln

 

- Den fertigen Flugplan überträgt man dann auf das richtige Flugzeug. Auch umgekehrt kann man Flugpläne auf die Virtual-Aircraft-Seite verschieben, um zu testen ob sie für andere Typen geeignet sind

 

- Slots werden im Virtual Aircraft nicht gesichert, das passiert erst bei Zuweisung einer realen Maschine(ein gewisses Risiko bleibt also)

 

- Schön wäre, wenn man mehrere Virtual-Aircrafts speichern kann, um auf Vorrat zu planen. Dann müssten auch Flugnummern mit Speed-Overrides nicht mehr gesichert sein.

 

- Man könnte auch ein Menü "Wartungsanbieter" einbauen: Dann kann man prüfen, wie sich das Wartungsverhältnis bei einem Anbieterwechsel ändern würde.

 

Ich denke, dieses Feature müsste sich recht einfach umsetzen lassen: Es nutzt ja Elemente, die in AS bereits vorhanden sind. Auf jeden Fall würde es die Flugplanung mit den Dynamic Turnarounds drastisch vereinfachen!

 

 




#89320 Forum Moderation and 'dislike' Button

Posted by rpandugita on 24.09.2016 - 21:40

It's clear that some people have failed common courtesy to afford each other netiquette as has been laid out here: http://community.air...tte-netiquette/

 

So to AS Team please bring back active forum moderation. Thread hijacking post and spamming should be dealt more seriously with penalty include warning points, posts deletion and count reset, to discourage such annoying users.

 

Also, a 'dislike' button would be appreciated, to 'reward' the bad poster accordingly and post with certain number of 'dislike' should be automatically deleted and user automatically banned, pending moderator's review.




#13464 Tripreport: Auf Umwegen nach Samoa

Posted by kraven on 19.04.2012 - 08:18

Mittags macht der Zug eine halbe Stunde Pause und das örtliche Bahnhofscafe das Geschäft seines Lebens. Aber auch hier waren die Preise recht human: Für einen wirklich leckeren Süßkartoffelsalat hab ich 5€ gezahlt.

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Weiter ging es dann durch den Tongariro Nationalpark, bis 11 Stunden nach Abfahrt endlich die Vororte Aucklands erreicht wurden. Dann noch schnell in den Schienenersatzverkehr (per Anruf auf der Mailbox und Mail angekündigt!) und schon war ich in Auckland.
Das Hotel dort sprengt zwar meinen durchschnittlichen Übernachtungspreis, allerdings musste ich mich hier der Mehrheit fügen und außerdem ist die Waschmaschine im Zimmer gar nicht mal so schlecht. Wenn denn meine Reservierung gefunden werden würde.
Dann schau ich aufs Datum. Falscher Monat. Nonref-Rate. Fuck.
Zum Glück war dann noch ein Zimmer frei und ich musste zähneknirschend die Nacht ohne Cashback buchen.
Ich schrieb Ebookers noch eine Mail und 2 Tage später wurde mir der Storno bestätigt. Voller Betrag PLUS Stornokosten soll ich zahlen. Whatthefuck? Da muss ich dann nochmal hinschreiben...
Irgendwann viel später kamen dann zwei weitere Bekannte von ihren innerneuseeländischen Eskapaden an und ich verbrachte nun die kommenden zwei Tage mit denen in Auckland.
Am nächsten Morgen beschlossen wir, den Coast to Coast Walk zu laufen. 16km. Über zwei Hügel. Egaaaaaaaal.
Wobei ehrlicherweise gesagt werden muss, dass wir am Anfang und am Ende ein kleines Stück weggelassen haben.
Durch den Auckland Domain führt der Walk auf den Mount Eden, ein ehemaliger Vulkan, dessen Krater immer noch sichtbar ist. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Innenstadt.

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Weiter gehts. Aber jetzt ist erstmal Essen angesagt. Wir fanden uns in einem kleinen hübschen Stadtviertel wieder, wo wir einen kleinen unscheinbaren Fischladen ausmachen, in dem ich mein bis dato bestes Fish&Chips nun hatte. Schön auf die britische Art. Genial.
Durch den Cornwall Park ging es dann auf den zweiten Hügel, den One Tree Hill. Dieser hat U2 zu ihrem Song und dieser widerum die gleichnamige Serie zu ihrem Namen inspiriert.

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...aber auf dem One Tree Hill ist doch gar kein Baum? Genau: Der wurde vor mehr als 10 Jahren von Maori-Aktivisten abgeholzt. Seitdem steht nur noch das Denkmal, dass an die Vorfahren erinnert.

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Nach einem Besuch im Supermarkt ging es dann wieder ins Hotel und am Abend zur White Lady, einer stadtbekannten Burgerbude, die uns Michae Felser empfohlen hatte. Der Aucklander mit 2 Lagen Steak mit insgesamt 300g (+Rest) war doch bisschen zu heavy, mir hat auch ein normaler gereicht...
Am nächsten Tag stand eine Fahrt auf eine der vorgelagten Inseln auf dem Plan. Die Fähre nach Rangitoto verpassten wir, also ging es auf Waiheke Island, der Insel der Bonzen und so. Es gab ein Package inklusive Busrundfahrt und Tageskarte für den ÖPNV dort, da haben wir doch gleich das genommen.

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Zum Glück hängt das Foto nicht in der FTL-Lounge ;)
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Die Strände und die Landschaft sind sehr nett, aber vor allem ist die Insel für ihren Weinanbau bekannt. Wir ließen uns mit dem Bus zu enem beliebigen Weingut bringen und starteten die Promillemaximie, sorry, Weinprobe. Nach 4 Weinen war Schluss und obwohl ich eigentlich kein Weißweintrinker bin muss ich sagen, der Cabernet Sauvignon war wirklich sehr lecker! Eine Flasche für den Abend besorgt und wieder ab zur Fähre. Aufgrund des frühen Abfluges hatten wir die letzte Nacht am Airport vorgesehen. Das Best Western für 15€ nach Best Rate Guarantee und Gutscheinvoucher war ein ganz ordentliches Motel, so wie man sie von den Amis kennt. Shuttle gab es auch und so waren wir dann gegen 7 am nächsten Morgen wieder am Flughafen.
Ich checkte für meinen NZ-Flug nach Apia ein, die anderen beiden für ihren AR-Flug nach Sydney. Zurück sind die jedoch mit C-Bordkarten für den QF-Flug gekommen. Das heißt also, Loungehopping! In der NZ-Lounge wurde Frühstück aufgetischt, wobei das in der Domestic Lounge irgendwie üppiger war. Die Weinauswahl auch.
In der Qantas-Lounge wurde das Frühstück schon weggeräumt und gegen das Mittagessen ausgetauscht. Liebe Lufthansa, bitte besucht mal diese Lounge. Der Kartoffelsalat war wirklich lecker!
Dann war schon Boarding angesagt. Die 767 war mit 155 Pax gefüllt und ich war erstaunt, welchen BMI die Samoaner am Gate so als Standard haben. Das ist ja fast schon wie in den Staaten.

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Die C war recht leer und die Crew okay. Als Mittagessen nahm ich das sehr leckere Lammgulasch und spülte den Rest mit dem noch leckeren Dessertwein runter. Von dem brauch ich definitiv ne Flasche zuhause.

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Interessanterweise ist auf der 767, leider mit nicht ganz so bequemen Reclinern ausgestattet, die Musikauswahl größer als auf der 777. Die Filmauswahl hingegen ist kleiner.

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Nach 3:30 gings in Apia runter und nun bin ich nun an dem Ort angelangt, der das erste Licht des Tages sieht, Bis zum letzten Jahr lag Samoa noch hinter der Datumsgrenze, aber das wurde jetzt leider geändert.

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Ich besorgte mir einen Mietwagen und fuhr als erstes nach Apia in die Stadt rein, um mir einen Führerschein zu besorgen. Nein, nicht wie in der Khao San Road: Der (internationale) Führerschein reicht hier nicht und man braucht eine lokale Übersetzung.
Im Supermarkt besorgte ich mir noch das lokale Gebräu (nicht wirklich zu empfehlen) und machte mich auf den Weg an die Südküste. Tempolimit ist 55 und schneller kann man auf den Straßen hier wirklich nicht fahren. 2 Stunden später bin ich nun hier im Hotel angekommen, direkt am leeren Strand. 40€ pro Nacht mit Halbpension ist für das Zimmer verglichenmit Thailand oder Malaysia nicht ganz angemessen, aber okay, Samoa ist nicht günstig.
Touristisch ist Samoa noch nicht so erschlossen wie die Nachbarn. Es gibt nur ein größeres Resort an der Nordküste, das will dann aber auch mal locker 300€ pro Nacht. Über Hostelworld (Ja, kein Cashback!) hab ich mir die Faofao Beach Fales an der Südküste für etwa 40€/Nacht mit Halbpension gebucht. Hier gibt es neben den traditionellen Fales, also einfache offene Strohhüte am Strand auch normale Zimmer mit Dusche. Dazu noch direkt am Strand. Was will man mehr?

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Die Hitze auf Samoa ist richtig fies, man ist noch durchgeschwitzter als z.B. in Singapore. Also ab unter die Dusche und schon wurde das Abendessen aufgetischt. Typische samoanische Küche für die 5 Hotelgäste. Da das Hotel familiengeführt ist, gleicht es auch einem Familienessen.
Am Abend ist hier die Hölle los... not! Es gibt nichts zu tun, also hab ich mir noch zwei Folgen O.C. reingezogen bevor ich ins Bett bin.
Beim Zimmer darf man nicht viel erwarten, es ist sehr "landestypisch" und in Thailand würde so etwas für unter 500THB verkauft werden. Einige Mitbewohner hatte ich auch. An die Geckos und die Ameisen gewöhnt man sich, jedoch nicht an diesen handgroßen Burschen, der jeden Abend hinter dem Waschbecken die Wand hochgekrabbelt kam...

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Der nächste Tag bestand eigentlich nur aus einem: Relaxen. Was anderes kann man hier nicht machen. Seh angenehm, den Stand für sich selbst zu haben ohne irgendwelche nervenden Verkäufer. Nur Sonnenliegen gab es leider keine.

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Das Meer ist echt traumhaft. Keine Wellen, man kann sich einfach nur einlegen und treiben lassen. Aber Obacht: Die Korallen sind bei Ebbe dicht unter der Wasseroberfläche und ich hab mir daran auch das Knie aufgeschrammt...
Beim Tsunami vor zwei Jahren wurde diese Region quasi komplett weggespült, daran litt auch die Meereslandschaft und viele Korallenstämme wurden zerstört. Allerdings gibt es immer noch sehr viele zu entdecken.
Am Abend wurde dann das Festmahl aufgetischt: Da jemand seinen runden Geburtstag im Hotel feierte, wurde ein Spanferkel auf de Grill gespannt. Wenn man den ganzen Tag über nichts gegessen hat ein Traum!
Noch traumhafter und für mich eines der Highlights war der Sternenhimmel. Hier auf der Insel. esteht kaum Luftverschmutzung und dort sieht man erst, was uns hier in Europa entgeht... So viele Sterne habe ich noch nie gesehen. Einfach nur am Strand sitzen und den Sternenhimmel betrachten, unbeschreiblich.
Am nächsten Morgen musste ich schon um 10 Uhr morgens auschecken und fuhr die 2 Stunden Fahrt zurück nach Apia. Zwischendruch noch an einigen netten Wasserfällen gehalten.

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Merke: "Sightseeing" in der Mittagssonne kann man hier vergessen. Man geht richtig ein! Also ab zum Gasthof zum goldenen M fürs Mittagessen, danach quartierte ich mich für etwa 5€ in einem Hotel mit Pool ein.
Am Abend schaute ich dann, was so in Apia abgeht. Kurz gesagt: Nix. Samstags um 19 Uhr gibt es zwei Läden, die noch offen haben: Das Internetcafe und der McD. Also erstmal ne Runde gesurft und dann einen Coke Float bestellt. Cola mit Softeis drin. Hört sich krank an, ist es auch, aber kann man trinken/essen.
So, jetzt hab ich immer noch sechs Stunden.Wie schon weiter oben bemerkt, gibt es auf Samoa genau ein Resort. Praktischerweise genau am Flughafen. Also dort hin gefahren, nochmal den wirklich tollen Sternenhimmel betrachtet und die letzten paar Tala in Cocktails investiert. So drei Stunden vor Abflug ging es dann zum Flughafen. Irgendwie sah man mir im T-Shirt und kurzer Hose nicht an, dass ich Business fliege, fragte mehrmals nach und ich bekam meine Bordkarten bis nach Bangkok.
Lounge ist hier am Flughafen Fehlanzeige, also suchte ich mir eine ruhige Ecke und schaute noch paar Filme, bevor das Boarding für die unchristliche Abflugszeit um 2 Uhr morgens begann.

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Drei Stunden Flugzeit. Ich liebe solche Flüge.
Mein einziger Kritikpunkt an NZ: Es wird das volle Frühstücksprogramm durchgezogen, sodass quasi nur eine Stunde zum Schlafen bleibt.

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Abzug in der B-Note: Da waren Dosenananas drauf!

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Ankunft irgendwann gegen halb fünf morgens in Auckland. Fuck yeah. Ab in die Lounge und erstmal ausgiebig geduscht.

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Weiterflug um 7. Wieder die olle 763, diesmal nach Sydney. Der Flug mit der 773 nach Melbourne und dann am Abend weiter mit TG nach BKK wäre mir zwar lieber gewesen, aber der werte Herr Schnarr musste mir ja den Awardplatz in C wegbuchen :D
Auch hier wieder eine super Crew mit leckerem Frühstück, wie werde ich nur Air New Zealand vermissen. Ein wirklich tolles Produkt.

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In Sydney in der Lounge hatte ich dann mal die Chance, einen neuseeländischen Grüner Veltiner zu probieren. Ich weiß icht, das österreichische Original schmeckt doch besser.
Eine Stunde später begann dann das Boarding der Thai A340-600 nach Bangkok. Ich hatte den Mittelblock für mich allein, am Fenster saß ein deutscher Businesskasper mit Begleitung, so vom Typ her VFT-Klientel. Der Name auf seiner Buchungsbestätigung sagte mit aber nichts.
Als er bemerkte, dass der Platz zwischen mir und ihm (merke: Zwischen dem leeren Sitz und seinem ist noch der Gang) frei blieb, entsorgte er fortan seinen ganzen Müll dort. Hallo? Irgendwann reichte es mir dann mal und ich meckerte ihm im dicksten Frankfodderisch an. Ganz perplex schaute er zurück und ließ es dann...
Essen und Service bei TG war wie immer, boooooooring! Irgendwie gibt es immer das selbe zu Essen und die Weine stammen allesamt aus Frankreich.
Ich wählte das Hähnchencurry und übersprang den Käse und den Nachtisch. Jetzt war erstmal Schlaf nachholen angesagt. Im In-Flight-Entertainment lief eh nix passendes.

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Vor der Landung gab es noch eine Ladung gebratene Nudeln und ereignislos landete ich in Bangkok.

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Nun kümmerte ich mich mal um meinen Rückflug. Ja, bei Expedia war man auch verwundert warum die Flüge wegen Systemfehler rausgeflogen sind. Man buche sie selbstverständlich ein und kurze Zeit später war dann auch die Nullerumschreibung fertig und das Receipt bei mir in der Inbox. Jetzt muss ich doch nicht über Mumbai, Brüssel und Tegel nach Hause. Damit entgeht mir zwar mein letzter Abflug in TXL, aber auch eine Menge Stress da dieses Routing auf drei Tickets und in Eco war.
Als Hotel hatte ich diesmal für eine Nacht das FX Hotel Makkasan direkt an der Bahnstation vom Flughafenzug. Mit 90 Cent nach Cashback hatte das die beste Preis-Leistung. Wifi war inklusive, Frühstück nicht. 160THB, also etwa 3€ wollten die dafür. Bin ich Krösus? Dafür bekomm ich auf der Straße 5 Portionen Pad Thai oder 32 frittierte Fischspieße!
Am nächsten Morgen dann noch schnell beim Millennium Hilton einen Koffer abgeliefert, bevor ich dann wieder zurück in mein Hotel fuhr um nochmal zu duschen. Viel zu heiß in Bangkok und ich versteh nicht, wieso man da in der Ecke Silom überhaupt übernachtet. Da gibts doch nix! :D
Nach einigen Einkäufen besuchte ich mal die Siam Ocean World. Eintritt für 900THB recht happig, dafür ganz interessant das Aquarium. Insbesondere der Tunnel, bei dem Haie über einem schwimmen ist sehr nett.

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Am Abend ging es dann nochmal ins Einkaufszentrum Terminal 21 um mein geliebtes Pad Thai zu essen, sogar nochmal 10 Baht günstiger dort! Das Einkaufszentrum ist auch sehr interessant eingerichtet, jede Etage ist einer anderen Stadt gewidmet und die Ladenzeilen sehen auch wie typische Wohnhäuser dort aus. Es fällt halt auf, dass in London z.B. dann Schilder zur Bakerloo Line mit einem roten statt braunem Strich hängen... :D
Noch paar Bekannte getroffen, Bierchen gezischt und nun beginnt der Spaß mit dem Errorfare. Wir erinnern uns, Czech Airlines hat sich bisschen vertippt und BKK-FRA return in Business für 320€ angeboten. Kurz darauf hat man alle Tickets wieder storniert. Blöd nur, wenn man über ein Reisebüro gebucht hat und dieses die Stornomeldung falsch interpretiert.
Einchecken in Bangkok überhaupt kein Problem, sogar alle Bordkarten bekomm ich auch schon und das Gepäck geht auch durch. Das erste Leg wird von Etihad mit deren 777 geflogen, ich bekomm sogar eine mit der neueren C. Ganz hübscher Sitz, wobei ich Herringbone doch bisschen bevorzuge.

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Der Fußraum erinnert so an Nonstop You...

Bei Etihad sind es die Details, die imponieren. Man wartet, bis eine Flugbegleiterin kommt und einem direkt zum Sitz begleitet und die feuchten Tücher bekommt man auf einem kleinen Teller gereicht.
Es gibt keine Amenity Kits, alles wird einem einzeln gereicht. Abzug in der B-Note gibts für die Kopfhörer und die Tatsache, dass die einem erst nach dem Start gereicht werden.

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Das Essen ist komplett a la carte. Ich kann aussuchen, wann und was ich essen möchte. Ich lasse einige Gänge aus.

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Ich bestellte mir das Chicken Kebab, welches in der Präsentation wirklich einem Restaurantessen Konkurrenz macht. IMHO war es etwas übergewürzt. Zu viel Ras el Hanout. Und das sagt einer, dem von seiner Freundin auch immer schon vorgeworfen wird, zu verschwenderisch mit diesem Gewürz umzugehen :D

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Hier überzeugen auch wieder die Details: Als ich einen Minztee bestellte, bekam ich ein kleines Tablett und auf arabische Art frische Minzblätter dabei! Dazu auch noch ungefragt ein Croissant und Muffin.

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Das IFE ist umfangreich, kommt aber nicht an das von Emirates ran. lässt sich aber aushalten.
Umsteigen in AUH. Ja, ganz nett. Zumindest wenn man vomT3 kommt und ins T1 will. In die andere Richtung lange Schlangen an der Fummelbude und das erste Mal, wo ich mein Ipad nicht aus dem Rucksack holen musste.
Ich reiste allerdings für 10 Minuten in die Emirate ein, um mir noch eine Starbuckstasse zu holen. Die Lounge ist ganz nett und. ach einer erfrischenden Dusche wurde ich am arabischen Buffet doch noch schwach :D
Jetzt beginnt der Spaß. Ich laufe zum Gate, halte meine Bordkarte hin - Mööp. Das rote Licht leuchtet auf. Der Gate Agent verzweifelt und muss telefonieren. Auf dem Bildschirm seh ich den Remark, den OK in alle Errorfarebuchungen geschrieben hat. Ich wurde frecherweise aus der Maschine ausgeladen!
Mir kommt es so vor, als hätte man nicht mit mir gerechnet. Nun versucht man, die Maschine wieder auf zu machen und mich neu einzuchecken. Irgendwann klappt das auch und ich bin im Bus zur Maschine. Kch hatte schon die 600€ IDB-Kohle vor Augen, dazu noch der Spaß zwischen OK und der UAE-Immigration, hier jemanden zu haben, bei dem unklar ist, wie und wann er das Land wieder verlassen kann.
An Bord war ich nicht auf der Paxliste und mein Sitz natürlich doppelt vergeben. Naja, waren noch 9 Plätze frei. Wenn man bedenkt, dass die Maschine zu Errorfarebuchzeiten komplett voll war, kann man sich denken, welche Wellen der Tarif gemacht hat...
Ich nehm in der letzten Reihe der C Platz und wundere ich, die Sitze kenn ich doch... Genau, es sind die alten, die LH im Einsatz hatte und auch bis zuletzt im A300 waren!

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Start pünktlich und schon geht es mit dem Service los. Die Auswahl ist echt nicht schlecht. Ich entscheide mich für den Lachs als Vorspeise und die Moussaka als Hauptgericht. Und ja, es schmeckt wirklich gut! Ich würde sogar sagen, besser als die Menüs von Thai. Zwischendurchimmer wieder heiße Erfrischungstücher, ich glaub am Ende waren es so 15 Runden.

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Dazu das Ganze noch mit einem tschechischen Weißwein runtergespült und dann mal geschaut, was man so vom In-Flight-Entertainment erwarten kann. Dazu bekommt man ein Ipad (für die Nerds: Ipad2 mit 32GB) ausgehändigt. Drauf sind ganze 3 Filme, 10 Musikalben und eine Hand voll Spieleapps. Wow. Dann doch lieber den eigenen nutzen.

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Zwei Stunden vor Landung gab es dann das zweite Essen, ein Hähnchenwrap. War auch ganz lecker und OK hat mich in der Hinsicht echt positiv überrascht.
Umsteigen in Prag ist einfach und es gab nirgendwo große Schlangen, auch die Lounge war leer. Es gibt Sandwiches, abgepackte Salate, Häppchen und Dosenbier. Hansels kauft sich auch hier ein.

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Drei Stunden warten und wieder ab ans Gate. Die OK-XGC steht hier, schön eine 735 in Retrobemalung.
Aber was ist mit dem Ticket? Wird es wieder Ärger geben? Nein, alles läuft ganz normal. Perfekt!
Im Innenraum zeigt der Bobby sein Alter und die Sitze haben noch Aschenbecher. Wie in guten alten Zeiten!
Auch hier auf dem 1h-Hüpfer gibts Tischtuch und zwei herzhaft gefüllte Windbeutel. Sehr lecker. Dazu ein gutes tschechisches Bierchen und damit gehen auch diese 18 Tage Reise zu Ende.

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Ich muss sagen, am positivsten überrascht hat mich Air New Zealand. Die Crews sind super und das Essen ist fantastisch. Zu schade, dass diese nur noch nach London fliegen. In Neuseeland wäre ich gerne noch länger gewesen, dafür vielleicht eine Nacht weniger auf Samoa. Wenn nur alles so einfach von den Flugzeiten wäre...

Passend zum Ende ein paar Sätze von Slade:
and I'm far far away
with my head up in the clouds
and I'm far far away
with my feet down in the crowds
and I'm far far away
but the sound of home still is loud
still is loud.



#13106 Multiaccounts Meigs... schiesst man nun übers Ziel hinaus?

Posted by Jaxs85 on 15.04.2012 - 19:40

Wer bist Du denn???


anscheinend jemand, dessen nervenkostüm gefestigter als deines scheint ;)


#12802 Ein freundliches Hallo

Posted by Arash on 10.04.2012 - 09:00

Liebe Spielgemeinschaft


Ich bin noch sehr neu in diesem Spiel, angelockt von einer allgemeinen Freude an Aviatik, und an sich müsste ich noch lange schweigen. Aber das ist irgendwie nicht so meins. ;) Meine Airline ist auf dem Server stapleton in Armenien stationiert und ob sie es überlebt, steht erstmal noch reichlich in den Sternen. Vielleicht jammere ich ja bald rum und drohe der armenischen Pixelregierung mit Bankrott oder so, eben ganz dem realen Vorbild getreu.

Doch darum geht es eigentlich gar nicht. Sondern darum, dass mir dieses Spiel sehr gefällt und ich die Spielemacher nur beglückwünschen kann. Es gibt, jedenfalls soweit ich das beurteilen kann, kein anderes Browsergame in diesem Bereich, das schon nur annähernd so realistisch ist wie AirlineSim. Wohl wird auch hier einiges idealisiert, anders wäre es auch kaum möglich bei diesem gewaltigen Facettenreichtum, den die zivile Luftfahrt an den Tag legt.

Ebenfalls, wenn ich so durchsehe, scheinen mir die Spielemacher selbst sehr aktiv und an Spielermeinungen interessiert. Das ist ein Luxus und eine Wertschätzung der Spieler, wie sie nicht alltäglich ist.

Von daher einfach mal ein kleiner erster Eindruck eines Neulings. Und das durchwegs positiv und unabhängig vom persönlichen Erfolg im Spiel. Dieses Browsergame ist wirklich gelungen, und bei der konstruktiven Art, die von den Spielemachern hier an den Tag gelegt wird... weiter so!


#1162 Routemap

Posted by timboros on 30.06.2011 - 15:53

Ich wurde darauf angesprochen einen Post bezüglich der Routemaps zu machen, was ich hiermit tuen werde:

Um eure Flugpläne mal visualisiert zu bekommen, gibt es zwei Möglichkeiten. Einmal von Maxxsky und einmal von mir. Maxxsky hat seine Seite noch nicht auf die Veränderung der URL eingestellt. SOmit funktioniert im moment nur meine Variante. Ihr könnt sie folgendermaßen nutzen.

Gebt diese URL in eurem Browser ein.

http://www.timboros.de/AS/flightdest.php?ASID="ASID"&WORLD="WORLD"&ZOOM="ZOOM"&ALLROUTES=ON/OFF

Anstelle von "ASID" besorgt ihr euch eure Airlinesim ID. Die bekommt ihr wenn ihr auf die Infoseite eurer Airline geht. Die URL sieht bei mir so aus, das rot makierte ist die ASID

http://devau.airline.../enterprise/id/38090/tab/0.9


Anstelle von "World" gebt ihr eure Spielwelt ein, z.B.

http://www.timboros.de/AS/flightdest.php?ASID=38090&WORLD=devau&ZOOM="ZOOM"&ALLROUTES=ON/OFF

Anstelle von "ZOOM" könnt ihr einen Flughafen, als IATA Code, angeben auf den zentriert werden soll

http://www.timboros.de/AS/flightdest.php?ASID=38090&WORLD=devau&ZOOM=ACY&ALLROUTES=ON/OFF

ALLROUTES kann entweder ON oder OFF sein. ALLROUTE=ON bedeutet, dass alle Routen als Striche dargestellt werden. DIes ist insbesondere bei großen Airlines meistens sehr langsam, da Rechenintensiv. Ihr könnt dann stattdessen ALLROUTES=OFF eingeben, wodurch die Verbingungen nicht dargestellt werden. Geht ihr dann auf eine eurer Niederlassungen werden alle Routen von diesem aus eingeblendet.

Am Ende sieht das ganze bei mir folgendermaßen aus:

http://www.timboros....CY&ALLROUTES=ON

Wer Fragen oder Anregungen hat, einfach melden.

Todo:

Mehrere Fluglinien darstellen
Größe der Flughäfen
Größe der Ausgabe änderbar machen

Flughäfen anpassen:

DSA